Hubschrauber-Einsatz

Pongauer Bergretter suchten vermissen Wanderer

Salzburg
23.08.2023 14:55
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Am späten Dienstagnachmittag alarmierte ein Wanderer im Bereich der Ennskraxn die Bergrettung in Kleinarl, da er seinen 33-jährigen Begleiter vermisste. 29 Freiwillige machten sich anschließend auf die Suche nach dem Bergsteiger. Auch das Team des Hubschraubers Libelle wurde alarmiert. 

Der Vermisste war zuvor von seinem älteren Begleiter nach Kleinarl gebracht worden. Von dort wollte er zu einer Tour über die Ennskraxn (2410 m) Richtung Faulkogel (2654 m) aufbrechen. Der ältere Begleiter hingegen fuhr nach Flachauwinkel und brach von dort Richtung Faulkogel auf. Die beiden hatten geplant, sich anschließend bei der Neukarscharte auf rund 2200 Metern zu treffen.

Kurze Zeit später informierte der 33-jährige Bergsteiger seinen Begleiter jedoch telefonisch, dass er sich bei einer sehr ausgesetzten Stelle im Bereich der Schoberscharte nicht mehr weiter traue. Er wolle umdrehen und wieder zurück Richtung Ennskraxn gehen.

Da der 33-Jährige anschließend telefonisch aber nicht mehr erreichbar war, alarmierte der ältere Begleiter die Bergrettung. Doch die 15 Bergretter aus Kleinarl und 14 Bergretter aus Flachau konnten niemanden entdecken. „Unsere Leute wurden vom Polizeihubschrauber bis zum Grat geflogen und auf verschiedensten Bereichen verteilt. Trotzdem blieb der Mann unauffindbar“, sagt Einsatz- und Ortsstellenleiter von Kleinarl, Wilfried Gschwandtl. 

Als die Freiwilligen bei einbrechender Dunkelheit wieder das Tal erreichten, erhielt Gschwandtl die Nachricht, der Vermisste sei von einem Flachauer Bauern im Bereich Marbachtal aufgefunden worden. Glücklicherweise war der 33-Jährige nur erschöpft und hatte beim Abstieg sein Handy verloren. 

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