18.01.2012 12:56 |

Warnung der AK

Dreister Betrug mit falschen Quittungen für Telefonsex

Betrüger, die auf telefonischem Weg Menschen Geld abnehmen wollen, sind bei der Auswahl ihrer Methoden erfinderisch. Im Burgenland versucht es eine Firma derzeit mit einem "Telefonsex-Trick", warnte am Mittwoch die Arbeiterkammer. Im Schreiben einer Inkassofirma wurde beispielsweise eine Nordburgenländerin aufgefordert, für eine Telefonsex-Serviceleistung zu zahlen, die angeblich bei einem Anruf in Anspruch genommen worden sei.

Der Frau wurden 90 Euro in Rechnung gestellt. "Die Masche ist nicht neu", so AK-Berater Christian Koisser. Bei der Arbeiterkammer seien binnen kürzester Zeit Beschwerden zu der Firma von vier Personen eingetrudelt, "was für uns heißt, das kriegen sehr viele". Das betroffene Unternehmen habe schon vor zwei Jahren auf ähnliche Weise einen Versuch gestartet. Auch damals seien 90 Euro verlangt worden.

Keinesfalls zahlen, sondern Anzeige erstatten
Wer eine solche Zahlungsaufforderung bekommt, sollte nachdenken, ob er telefonisch irgendeinen Vertrag abgeschlossen habe, so der Konsumentenschützer. Es sei auch schon vorgekommen, dass Konsumenten angerufen und zu einem ganz anderen Thema - zum Beispiel wegen eines Datenabgleichs - gefragt wurden, bevor sie eine Rechnung bekamen. Man vermute, dass beides miteinander zu tun habe.

Ohne entsprechende Vereinbarung könne kein Vertrag zustande kommen. Betroffene sollten keinesfalls bezahlen, rät die AK. Stattdessen sollte man Anzeige bei der Polizei erstatten, denn es handle sich schließlich um Betrug.

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