19.01.2012 09:26 |

Herkunft rätselhaft

Fundhund aus Kärnten wurde eingeschläfert

Der Fall eines kleinen Mischlingsrüden bewegte zum Jahreswechsel Tierfreunde in ganz Kärnten. Der Vierbeiner wurde von einem Tierretter in Poppichl bei Klagenfurt gefunden. Er hatte auf dem Kopf und an den Ohren große Narben und war abgemagert. Auch konnte er aufgrund einer neurologischen Störung nicht richtig laufen. Dennoch war er sehr zutraulich und Menschen gegenüber freundlich. Doch alle Hilfe war vergebens: Der Rüde musste nun eingeschläfert werden.

Tierärztin Marina Zuzzi-Krebitz hatte versucht, ihn aufzupäppeln und ihm zu helfen. Doch gab es für den kleinen Mischlingshund kein glückliches Ende. Seine Bewegungsstörungen waren einfach viel zu schwer.

Woher der Hund kam und wem er gehörte, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Nach einem Hinweis eines krone.at-Nutzers in den Storypostings, wonach der Hund vom Tierheim Klagenfurt an eine Tierfreundin vermittelt worden sein soll, haben wir mit dem Tierheim Kontakt aufgenommen. Doch diese Spur erwies sich als falsch. Auch Tierärztin Zuzzi-Krebitz kann über das Vorleben des zutraulichen Mischlinghundes nur spekulieren. "Wir müssen aber davon ausgehen, dass er misshandelt worden ist", schildert sie.

Der Vierbeiner war von einem freiwilligen Helfer der Tierrettung am Silvestertag bei Poppichl zufällig gefunden worden. "Einige Leute waren auch schon auf den Hund aufmerksam geworden und wollten die Polizei verständigen. Unser Helfer hat sich aber sofort des Tieres angenommen und es in die Klinik gebracht", erzählt die Tierärztin.

Der Zustand des Mischlings war bei seinem Eintreffen in der Tierarztpraxis alles andere als gut. Zuzzi-Krebitz: "Der Hund hatte eine neurologische Störung. Er ging gekrümmt und unsicher." Nach wie vor geht die Tierärztin davon aus, dass der Rüde ausgesetzt wurde.

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