Im Cluster „Green Tech Valley“ arbeiten Industrie, Forschung und Politik zusammen. Ein neues Büro in Klagenfurt wurde eröffnet.
Nachhaltige und eigenständige Energieproduktion ist nicht erst seit dem Preisschock der vergangenen Monate vielen ein Begriff. Aber unter die Kategorie „Green Tech“ fällt noch viel mehr.
Das Green Tech Valley hat jetzt Büros in Gehdistanz zu den beiden Koralmbahnhöfen Graz und Klagenfurt.
Bernhard Puttinger, Green Tech Valley
„Natürlich ist die Energiewende ein wichtiger Aspekt, aber wir arbeiten daran, dass der Klimaschutz generell zu einem wirtschaftlichen Erfolgsfaktor für Kärnten und die Steiermark wird. Hier hat es in den vergangenen Jahren ein zweistelliges Wachstum gegeben“, erklärt Bernhard Puttinger, Geschäftsführer von „Green Tech Valley“. „Wir vernetzen dafür Industrie, Forschung und Politik. Unser Fokus liegt auch auf der Kreislaufwirtschaft.“
„Gut für uns, gut für die Wirtschaft“
Zur Eröffnung in den Räumlichkeiten des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds kamen auch zwei Vertreter der Kärntner Landesregierung. Landesvize Gaby Schaunig stellte klar: „Grüne Technologie ist gut für uns alle, aber auch gut für uns wirtschaftlich. Green Tech Valley bietet die perfekte Basis für einen nachhaltigen Wirtschaftserfolg.“
„Jahrtausendchance Koralmbahn nutzen“
Und Landesrat Sebastian Schuschnig lobte die Zusammenarbeit mit dem Cluster: „Unser Wasserstoffprojekt H2Carinthia ist ja dadurch entstanden. Das Green Tech Valley wird dabei helfen, dass Kärnten die Jahrtausendchance Koralmbahn auch effizient nutzen können wird.“
Das Land Kärnten ist auch Gesellschafter des Netzwerks. „Das ist eine gelebte Partnerschaft mit der Steiermark. Wir sind sehr zufrieden“, betont KWF-Vorstand Sandra Venus. „So werden wirtschaftliche Innovationen mit grünem Mascherl gefördert.“
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