Mühsamer Einsatz

Luftunterstützung bei Waldbrand am Berg

Chronik
25.06.2023 15:00

Unterstützung aus der Luft bekamen Bergretter und Feuerwehrleute in Grünau im Almtal und diese half, den mühsamen Einsatz in 1000 Metern Seehöhe rasch zu beenden. Dabei ging es nicht nur darum, rasch viel Löschwasser vor Ort zu haben.

Wanderer hatten gegen 10 Uhr am Vormittag das Feuer am Zwillingkogel in Grünau im Almtal bemerkt. Direkt neben einem Weg flackerte das Feuer. Sofort rückten Feuerwehrleute und Bergretter zum Brandherd in etwa 1000 Metern Seehöhe aus. Mehrere Bäume und der Boden brannten. Warum? Unklar. Eine weggeworfene Zigarette, eine Scherbe, die als Brennglas wirkte - alles ist möglich. Auch Blitzschlag kommt in Frage.

Glutnester im Boden sind „lästig“
Nach dem mühsamen und langen Anstieg begannen die Helfer sofort mit den Löscharbeiten, 30 Quadratmeter brannten schon, und bekamen Hilfe von oben. Der Polizeihelikopter kam mit Wasser und warf mehrere Ladungen über der Brandstelle ab, damit diese wirklich auch tief durchnässt wird und Glutnester im Boden bekämpft werden können.

(Bild: Bergrettung Grünau)
(Bild: Bergrettung Grünau)
(Bild: Bergrettung Grünau)

Nachdem am frühen Nachmittag die Einsatzkräfte glaubten, alles gelöscht zu haben, stieg auch noch die Drohe der FF Grünau auf und brachte mit der Wärmebildkamera Gewissheit: alle Glutnester sind erloschen.

Die Feuerwehren und auch die Bezirksbehörden mahnen zur Vorsicht: Durch die Hitze ist der Waldboden trocken und Feuer breitet sich rasch aus. In den meisten Bezirken Oberösterreichs gilt auch schon die Waldbrandverordnung und wer fahrlässig Feuer auslöst - etwa durch eine weggeworfene Zigarette -, muss mit 7270 Euro rechnen.

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