Die Flammen werden heute Abend vielerorts dem Nachthimmel entgegenlodern, und viele der knapp 96.000 oberösterreichischen Feuerwehrleute beschäftigen. Die Rede ist von den traditionellen Sonnwendfeuern. Diese stellen aber keine Brandgefahr dar.
„Die meisten Feuer sind angemeldet, da sind wir oft als Brandsicherheitswache im Einsatz“, erklärt Markus Voglhuber vom Landesfeuerwehrkommando. Das trockene Wetter der vergangenen Tage gebietet dennoch höchste Vorsicht. Seit der Vorwoche ist in beinahe ganz Oberösterreich wieder die sogenannte Waldbrandschutzverordnung in Kraft.
Lagerfeuer und Rauchen sind streng verboten
Diese verbietet das Rauchen und Entfachen von Feuern in Gefährdungsbereichen – üblicherweise bis 20 Meter außerhalb des Waldes. Verstöße können mit 7000 Euro Strafe und bis zu vier Wochen Haft geahndet werden. „Auch Lichtungen und gerodete Holzlagerflächen zählen zum Waldgebiet!“, erinnert Valentin Pühringer von der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach. Bemerkt man einen Brand, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und sofort die Feuerwehr zu verständigen. Denn auch wenn das Feuer gelöscht scheint, können Glutnester es jederzeit neu entfachen.









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