Polizei ist achtsam!

Pfingstverkehr am Wochenende birgt Gefahr in sich

Burgenland
26.05.2023 11:00

In den vergangenen 30 Jahren kamen in Österreich zu Pfingsten 290 Menschen ums Leben. Die Hälfte war auf zwei Rädern unterwegs. Die Polizei verstärkt die Präsenz und führt am Freitag und Samstag ein landesweites Planquadrat durch.

Statistisch gesehen steht das Pfingstwochenende unter keinem guten Stern. Seit 1993 kamen auf Österreichs Straßen 290 Menschen ums Leben, fast die Hälfte davon lenkte ein Motorrad. „Aufgrund des bis dato durchwachsenen Frühlings und verregneten Mai gab es nur wenige Möglichkeiten für Biker, ausgedehnte Touren zu unternehmen“, sagt Verkehrstechniker David Nosé vom ÖAMTC. „Das könnte sich mit dem aktuellen Schönwetter nun ändern.“

Fast 40 Prozent aller Motorradunfälle seien sogenannte Alleinunfälle – verursacht durch nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung oder missglückte Überholmanöver, so Nosé, der der Polizei nahelegt, neben den Hauptverkehrsrouten vor allem stark befahrene Motorrad- und Ausflugsrouten verstärkt zu überwachen. „Sichtbare Präsenz fördert die Aufmerksamkeit und das korrekte Verhalten der Verkehrsteilnehmenden am besten.“

Burgenland hat drittniedrigste Quote
Was das Burgenland betrifft, wirft Statistik Austria im Bundesländervergleich die drittniedrigste Quote aus. In den vergangenen zehn Jahren verloren drei Personen im Pfingstverkehr ihr Leben, nur in Vorarlberg (0) und Wien (1) waren es weniger. 115 Burgenländer kamen seit 2013 bei Unfällen zu Schaden und mussten behandelt werden.

„Zu Pfingsten sind vermehrt unterschiedlichste Verkehrsteilnehmergruppen unterwegs – mit Auto, Motorrad, Moped und Fahrrad oder zu Fuß. Umso wichtiger ist es, sich defensiv und aufmerksam fortzubewegen und mit Fehlern anderer zu rechnen“, sagt Nosé. „Auch angepasste Geschwindigkeit sowie die Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes leisten einen wesentlichen Beitrag für sichere Straßen.“

Zwei Tage Planquadrat
Um die Verkehrssicherheit zu heben, wird am Freitag und am Samstag mit Einsatzkräften der Landesverkehrsabteilung sowie aller Bezirkspolizeikommanden und dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt eine landesweite Schwerpunktaktion durchgeführt.

Die Polizei achtet besonders auf Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch von Fahrzeuglenkern, kontrolliert Geschwindigkeit und Einhaltung des nötigen Abstands sowie Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung. Bedacht genommen wird auch auf die illegale Migration. Während des gesamten Pfingstwochenendes verstärkt die Polizei die Präsenz auf Hochleistungsstraßen und auch im unterrangigen Straßennetz.

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