Ein bei der Gemeinde Bridlington in der Grafschaft Yorkshire angespülter Wal, der am hiesigen Strand verendet war, mutiert in England zum skurrilen Touristenmagnet. Ganze Familien reisen an, um den 17 Meter langen und 30 Tonnen schweren Kadaver zu bestaunen und auf einem Selfie zu verewigen. Die Behörden kämpfen verzweifelt gegen den Besucherstrom an.
Der 17 Meter lange Finnwal stellt die Behörden vor logistische Probleme. Man wolle vermeiden, den Meeressäuger am Strand zu zerteilen, stattdessen solle es an einem Stück abtransportiert werden.
Die Behörden riefen die zahlreichen Schaulustigen auf, sich von dem Tier fernzuhalten - doch sind bis zum Abtransport des Kadavers weitere Touristenströme zu befürchten.
Wal soll nicht zerteilt werden
„Wir werden in den kommenden Tagen mit beauftragten Unternehmen zusammenarbeiten und versuchen, den Wal in einem Stück vom Strand wegzubewegen, und wir arbeiten mit zoologischen Experten zusammen, um den Grund für dieses traurige Ereignis zu ergründen“, so ein Sprecher der Gemeindeverwaltung.
Finnwale werden Experten zufolge nur selten in der Nordsee gesichtet. Sie halten sich eher in tieferen Gewässern auf. Erst Anfang April war ein toter Pottwal ebenfalls an der Nordseeküste nahe des etwas weiter südlich gelegenen Grimbsby in der Grafschaft Lincolnshire angespült worden.
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