Ein gewaltiger Felsbrocken donnerte gegen die Haustür von Bildhauer Helmut Machhammer. Der Künstler schildert im Gespräch mit der „Krone“ die dramatischen Augenblicke.
Es war 7 Uhr früh, als sich am Freitag - wie berichtet - ein gut ein Meter großer Felsbrocken aus dem Steilhang gegenüber vom alten Pfarrhof in St. Margarethen ob Töllerberg löste und mitten auf die Landesstraße donnerte.
Wie durch ein Wunder war zu diesem Zeitpunkt keine Menschenseele unterwegs. Der Felsen zerbrach mitten auf der Straße - und zwei große Teile wurden in weiterer Folge gegen die Eingangstür des alten Pfarrhofgebäudes geschleudert.
Das Hagelunwetter im Vorjahr und der nasse Schnee im Winter dürften zum Felssturz beigetragen haben. Wir haben den Steilhang vom restlichen Geröll befreit. Zudem wird er noch einmal abgesucht.
Patrick Achatz, FF St. Margarethen o.T.
„Normalerweise sind um diese Zeit bereits die Schulkinder auf dem Gehweg in Richtung Volksschule unterwegs. Und auch die Autofahrer sowie der Schulbus befahren um diese Zeit die Straße“, erzählt Bildhauer Helmut Machhammer, der im alten Pfarrhof wohnt. Zum Glück benutzen er und sein 16-jähriger Sohn die Eingangstür zur Straße nur selten. „Wir gehen die meiste Zeit zur Hintertür raus. Mein Sohn hatte großes Glück, denn er hatte sich gerade auf den Weg in die Schule gemacht“, meint Machhammer.
„Nur wenige Sekunden nach dem Felssturz hat ein Bekannter mit seinem Auto die Straße passiert“, berichtet Feuerwehrkommandant Patrick Achatz, der mit seinen Kameraden unter Anleitung des Landesgeologen den Steilhang vom restlichen Geröll befreite.
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