Burgenlands Militärmusik und das Joseph-Haydn-Konservatorium arbeiten künftig eng zusammen. Blasorchester sollen von der neuen Kooperation profitieren. Ton in Ton ist der Auftakt bereits gemacht.
Das klingt nach einem guten Plan. „Wir alle wollen den Grundstein für eine vielversprechende Zusammenarbeit legen, um den musikalischen Nachwuchs im Land zu fördern“, hält Bildungslandesrätin Daniela Winkler fest.
Weniger Musiker
Aktuell spielen in 90 Kapellen des Verbandes 3167 Blasmusiker. Doch ihre Zahl ist rückläufig, die Coronakrise hinterließ ihre Spuren - Tendenz weiter sinkend.
Der (Noten-)Schlüssel zum Erfolg: Den Taktstock in die Hand nehmen und in der Blasmusik neue Impulse setzen! Am Rande des zweitägigen Symposiums „Bevor die Luft ausgeht“ auf Burg Schlaining sorgten Landesrätin Daniela Winkler, Haydn-Kons-Direktor Gerhard Krammer, Geschäftsführer Franz Steindl, Militärkommandant Gernot Gasser und Oberst Hans Miertl, Kapellmeister der Militärmusik, für frischen Wind.
Gemeinsame Absichtserklärung
In einer gemeinsamen Absichtserklärung wurde eine Kooperation zwischen dem Joseph-Haydn-Konservatorium (JHK) und der Militärmusik besiegelt. „Mit diesem Konzept nehmen wir österreichweit eine Vorreiterrolle ein“, lautete der Tenor. Eine der wichtigsten Maßnahmen sei die Einbeziehung der Blasorchesterausbildung im neuen Lehrplan der Hochschule oder als Lehrgang im Haydn-Kons gewesen, hob Steindl hervor.
So haben alle die Chance, im Zuge ihres Studiums eine entsprechende Ausbildung zu erhalten.
Franz Steindl
Weitere geplante Maßnahmen: Die Militärmusik steht als Übungsorchester für den Lehrgang Blasorchesterleitung bereit. Das gilt ebenso für das Konzert zur Abschlussprüfung. Zudem dürfen Studierende des speziellen Lehrgangs bei den Proben und Auftritten der Militärmusik teilnehmen. Gasser: „Mit dem Haydn-Konservatorium ist eine spielerische Weiterentwicklung der Militärmusik garantiert.“
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