Kanisterflut am See

Sinti und Roma vermüllen Durchreiseplatz erneut

Oberösterreich
30.03.2023 09:00

Schon wieder! Seit Wochen hat das Fahrende Volk den zugewiesenen Durchreiseplatz an der B 1 in Pichling fest in Beschlag. Das achtlose Vermüllen des Areals unmittelbar neben der Naherholungsoase der Linzer wird wie schon in den letzten Jahren geduldet. 

Seit einigen Wochen herrscht wieder reges Treiben an der B1 in Pichling. Obwohl zuletzt bereits einige wieder abgereist sind, residieren derzeit noch immer unzählige Sinti und Roma mit ihren teils luxuriösen Wohnmobilen am Durchreiseplatz in unmittelbarer Nähe zur Naherholungsoase der Linzer, dem Pichlinger See. Auch, wenn es bisher noch zu keinen negativen Zwischenfällen wie im Vorjahr – als etwa die Höhenkontrolle zerlegt oder die Tür zu den Sanitäranlagen aufgebrochen wurde – kam, haben Anrainer und See-Flanierer nur wenig Verständnis für das Verhalten des fahrenden Volkes.

Der Platz mutierte in den letzten Tagen wieder einmal mehr zur Müllhalde. (Bild: Dostal Harald)
Der Platz mutierte in den letzten Tagen wieder einmal mehr zur Müllhalde.
Zumindest hat man sich jetzt die „Mühe“ gemacht, einen Teil der -zig Kanister auf einem Ort am Areal zu schlichten. (Bild: Dostal Harald)
Zumindest hat man sich jetzt die „Mühe“ gemacht, einen Teil der -zig Kanister auf einem Ort am Areal zu schlichten.

Chaos pur, soweit das Auge reicht
Denn wie eh und je scheint es für die Durchreisenden keine Regeln zu geben. Chaos pur, soweit das Augen reicht – am ganzen Gelände wird achtlos der Müll in den umliegenden Sträuchern entsorgt, am Areal stapeln sich leere Kanister, die am Ende der „Gastgeber“, die Linz AG, wohl wieder kostenlos entsorgen wird müssen. Richtig Ekel soll aber bei Spaziergängern erst dann aufkommen, wenn man einen Blick in die immer offenstehende WC-Anlage wagt. Denn wie Fotos, welche wir den „Krone“-Lesern ersparen wollen, zeigen: Warum auch immer, landet das, was eigentlich in die Schüssel gehört, dort zu meist auf dem Fliesenboden.

Trotz desolater Zustände keine Änderung in Sicht
Doch auch wenn es nun schon seit Jahren zu Problemen kommt, werden ständige Vermüllung und Vandalismus wohl weiter geduldet. Hört man hinter vorgehaltener Hand: „Die Angst ist viel zu groß, dass es dann wieder zum ,wilden‘ Campieren anderswo im Stadtgebiet kommen würde.“

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