"Keine Leichen, keine Bluttat" – obwohl sich der Einheimische Gabriel R. im Haus der im Jahr 2010 spurlos verschwundenen Steirer einnistete und 28 Mal vom Bankkonto eines der Opfer abhob, galt er für die Justiz in Costa Rica nicht als mordverdächtig. Daran konnten auch übermalte Blutspuren im mutmaßlichen Tat-Haus auf der Halbinsel Osa nichts ändern.
Verdächtiger stellt sich der Polizei
Im Mai 2011, fast 14 Monate nach dem Verschwinden von Horst H. und Herbert L., dann der erste Paukenschlag: Auf einem Strand in Puerto Jiménez wurden die Leichen der Auswanderer entdeckt. Überraschend: Auch der Hauptverdächtige Gabriel R. war plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Bis jetzt: Der 25-Jährige tauchte nun wieder auf – er stellte sich in Begleitung seines Anwalts der Justiz. Und er ist offenbar geständig.
Er habe sich seit dem Fund der sterblichen Überreste in den Bergen versteckt gehalten – seine Familie soll ihn nun aber zur Aufgabe überredet haben.
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