134 km/h auf „Rolle“

Getuntes Moped: „Hier wäre Versicherung wohl raus“

Tirol
09.04.2026 18:00

Ein frisiertes Moped eines Teenagers (15) brachte es in Innsbruck auf unfassbare 134 km/h, wie die „Krone“ berichtete! Laut der Polizei ist Tuning unter Jugendlichen keine Seltenheit. Bei einem Unfall wäre die Versicherung wohl ausgestiegen.

Für Schlagzeilen sorgte ein erst 15 Jahre alter Einheimischer am Dienstag in der Landeshauptstadt. Wie berichtet, wurde eine Polizeistreife auf den Jugendlichen aufmerksam, weil er mit seinem Moped zu schnell unterwegs war. Rasch war für die Beamten klar, dass „Tuning“ dahinterstecken musste, weshalb das Fahrzeug mittels „Rolle“ überprüft wurde. Das Ergebnis war unfassbare 134 km/h.

Kennzeichen und Zulassung wurden dem Teenager sofort abgenommen. Ein Glück für den jungen Tiroler war, dass er keinen Unfall mit dem Bike verursacht hat.

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In Innsbruck kommen getunte Mopeds immer wieder vor. Es gibt regelmäßige Kontrollen.

Eine Sprecherin der Polizei

Versicherung kann Regressforderung stellen
„In diesem Fall wäre die Versicherung wohl ausgestiegen und es hätte eine Anzeige wegen Fahrlässigkeit oder grober Fahrlässigkeit gedroht“, sagt eine Sprecherin des Stadtpolizeikommandos auf Nachfrage der „Tiroler Krone“.

Das bestätigt auch ein Blick in eine vom österreichischen Verkehrssicherheitsfonds veröffentlichte Schrift zum Thema Mopedtuning. „Die Versicherung des Fahrzeughalters muss bei einem Unfall den gegnerischen Schaden zahlen, es besteht jedoch eine Ausnahme: Ist nachweislich das Tuning für den Unfall verantwortlich, hat die Kfz-Haftpflichtversicherung die Möglichkeit, Regressforderungen zu stellen. Auch eine Kaskoversicherung muss den entstandenen Schaden am Mofa in solch einem Fall nicht zahlen“, ist darin nachzulesen.

Auch Geldstrafen möglich, regelmäßige Kontrollen
Und wie sieht es mit dem möglichen Strafrahmen für Tuning aus? Die Palette reicht von der Abnahme des Kennzeichens und dem Vorführen des Mopeds bis hin zu Geldstrafen im vierstelligen Eurobereich.

Laut der Sprecherin der Polizei „ist bekannt, dass in Innsbruck getunte Mopeds immer wieder vorkommen, weswegen es auch regelmäßig Schwerpunktkontrollen gibt“. Dass es eines auf 134 km/h bringt, komme aber selten vor.

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