Do, 16. August 2018

Hunderte evakuiert

23.08.2011 14:21

Hurrikan "Irene" fegt durch Karibik - in Richtung Haiti

Karibik-Wirbelsturm "Irene" hat sich am Montag weiter verstärkt und droht nach Angaben der Meteorologen zu einem "mächtigen Hurrikan" zu werden. Am Dienstag tobte er in nordwestlicher Richtung über die Nordküste der Dominikanischen Republik und bewegte sich auf die Turks-, die Caicos-Inseln sowie die Bahamas zu, wo bereits Hurrikanalarm ausgerufen wurde. Ende der Woche könnte "Irene" auch die USA und zuvor Haiti erreichen.

Wie das US-Hurrikanzentrum in Miami berichtete, wurde "Irene" am Montagabend (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern im Zentrum als Hurrikan der Kategorie 2 eingestuft. An der gesamten Nordküste der Insel Hispaniola galt höchste Alarmstufe.

In der Dominikanischen Republik standen nach lokalen Medienberichten 264 Notunterkünfte bereit, die Nationalgarde war seit Sonntag aktiviert. Verbreitet kam es zu Stromausfällen und teils auch zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Hunderte von Familien seien bislang in Sicherheit gebracht worden, berichtete die Zeitung "El Nacional". Auf Puerto Rico schnitt der Sturm am Montag rund 800.000 Menschen von der Stromversorgung ab. Rund 770 Menschen wurden nach Angaben der Behörden des US-Außengebiets obdachlos.

UNO mobilisierte Hilfe für Haiti
Auch in Haiti bereitet man sich auf "Irene" vor - die UNO hat bereits neuerliche Hilfe für das leidgeprüfte Land mobilisiert. "Die Vorbereitungen haben begonnen", erklärte die Sprecherin des UNO-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, Elisabeth Byrs, am Dienstag in Genf. Ach die UNO-Mission in Haiti stehe für Hilfseinsätze bereit. Das Welternährungsprogramm teilte mit, an 35 Orten in Haiti lagerten insgesamt 7.000 Tonnen Nahrungsmittel, mit denen die Bedürftigen im Land 26 Tage lang versorgt werden könnten.

"Irene" war am Wochenende über den Kleinen Antillen in der Ostkaribik entstanden und hatte sich beständig verstärkt. Der Sturm könnte Haiti besonders hart treffen, da dort nach dem schweren Erdbeben vom Jänner 2010 immer noch zahlreiche Menschen in behelfsmäßigen Unterkünften leben. Auch die Südostküste der USA muss sich auf den ersten Hurrikan der Saison einstellen.

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