Nicht mehr als 250 Flüchtlinge, keine alleinreisenden jungen Männer, dafür Kontrollen und zwei zusätzliche Polizisten: In Kindberg, wo die Wogen wegen des neuen großen Asylheims hochgingen, gab es am Donnerstag bei einem großen Gipfel beruhigende Nachrichten.
Aufatmen konnten am Donnerstag die Verantwortlichen der Stadtgemeinde Kindberg: Bei einem Gipfelgespräch mit Vertretern der Asylbetreuungsagentur des Bundes (BBU) gab es endlich die lange ersehnten wichtigen und teils beruhigenden Informationen. So sollen tatsächlich nicht mehr als 250 Personen im ehemaligen Landespflegezentrum wohnen, das wurde schriftlich garantiert - befürchtet wurde ja eine deutlich höhere Zahl.
Zudem sollen keine unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (das sind fast ausschließlich Männer) in die Stadt im Mürztal kommen, sondern Frauen, Kinder und Menschen mit einem erhöhten medizinischen Betreuungsbedarf. Die ersten 25 bis 50 Asylwerber werden in der ersten Februarwoche eintreffen, danach wird sukzessive aufgestockt. Am Eingang zum Gebäude sind Kontrollen durch eine Security geplant.
Zwei zusätzliche Polizisten versprochen
Wie Bürgermeister Christian Sander (SPÖ) der „Krone“ mitteilte, wird die medizinische Versorgung im Heim durch externe Ärzte auf Werkvertragsbasis sichergestellt. Das Gesundheitssystem in der Region soll somit nicht belastet werden. Und: Der Polizeiinspektion in Kindberg erhält zwei zusätzliche Beamte.
Das große Gebäude wird ja derzeit umgebaut und saniert. Eine baurechtliche Prüfung ist noch ausständig. Dann wird Sander als Baubehörde das Asylheim endlich auch von innen sehen.
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