Mit Mais aus Ukraine
Frachter lief im Suezkanal auf Grund – wieder frei
Im Suezkanal ist das Frachtschiff Glory kurzzeitig auf Grund gelaufen. Wenig später konnte der Frachter mithilfe von drei Schleppern wieder befreit werden, wie der Schifffahrtsdienstleister Leth Agencies mitteilte. Das Schiff war in der Nähe des Ortes El Qantara festgesessen, wie Satellitendaten zeigten.
Zu dem Zwischenfall sei es gekommen, als der Frachter unter der Flagge der Marshallinseln sich einem südwärts fahrenden Konvoi angeschlossen habe. Der Schiffsverkehr im Kanal sei nicht beeinträchtigt worden, berichtete der Leiter der Kanalbehörde dem Fernsehsender Al Arabiya. Es sei nur zu „kleineren Verspätungen“ gekommen, erklärte Leth Agencies.
Laut dem Joint Coordination Centre, das das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland überwacht, hat die Glory 65.000 Tonnen Mais aus der Ukraine an Bord, die nach China transportiert werden sollen. Das Schiff wurde demnach am 3. Jänner in Istanbul inspiziert.
Vorfall weckte Erinnerungen
Im März 2021 war eines der größten Containerschiffe der Welt, die Ever Given, im Suezkanal auf Grund gelaufen. Sechs Tage lang blockierte der 400 Meter lange Frachter die wichtige Wasserstraße zwischen Asien und Europa.
Rund zehn Prozent des weltweiten Seehandels verläuft durch den Suezkanal, der das Rote Meer mit dem Mittelmeer verbindet.







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