Neuer Rapid-Sportchef

Katzer: „Das letzte Wort bei den Profis habe ich!“

„Ich habe den Druck irgendwie vermisst“ - Markus Katzer hat einen bewegten Start als Geschäftsführer Sport bei Rapid erlebt. Der 43-Jährige sprach über Aufgaben, Ziele und Fans in Hütteldorf - und über „das letzte Wort“ … 

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„Wenn uns die Polizei aufhält, glauben sie, die Mama hat euch denselben Pulli gegeben“, scherzte Cheftrainer Zoki Barisic am Donnerstag bei Rapids Kick-off-Termin in das neue Fußball-Jahr.

Das galt auf dem Podium im Allianz-Stadion (freilich) nicht Präsident Alexander Wrabetz, sondern der neuen sportlichen Doppelspitze: Steffen Hofmann und Markus Katzer, der sich an seinem ersten Arbeitstag als Geschäftsführer Sport den Medien präsentierte.

Der 43-jährige Ex-Teamspieler, mit den Hütteldorfern zweimal Meister, zuletzt Vienna-Sportchef und nun zurück, sprach in einem „vom Fanshop ausgeliehenen“ Rapid-Pullover über …

  • Emotionen bei der grün-weißen Rückkehr: „Es ist ein Gefühl, nach Hause zu kommen. Ich bin in die Kabine spaziert, habe gleich viele Gesichter gekannt. Ich habe mit dem gesamten Trainerteam zusammengespielt.“
  • seine Arbeitsweise: „Ich hatte immer eine hohe Arbeitsmoral, war extrem ehrgeizig und Teamplayer - das will ich bleiben. Ich freue mich riesig, nach neuneinhalb Jahren zurück zu sein.“
  • die Aufgabenverteilung (er hat Profis, Kaderplanung und Scouting über, Hofmann Zweierteam, Nachwuchs und Frauen): „Das letzte Wort bei den Profis habe ich. Es wird die eine oder andere kritische Entscheidung geben. Aber ich will, dass sich jeder in die Augen schauen kann. Es gibt kein Gegen-, sondern nur ein Miteinander.“
  • den Umstand, dass er mit Hofmann und Barisic befreundet ist: „Wenn man sich gut kennt, ist das ein Vorteil. So weiß jeder, wie der andere tickt, braucht man nicht länger, um eine Vertrauensbasis aufzubauen.“
  • Ziele (Wrabetz gab ja die Top 3 aus): „Wir möchten Rapid erfolgreich machen, es gibt unheimlich viel Potenzial. Ich werde mithelfen, das auszuschöpfen. Mit guter Arbeit werden wir die Ziele auch erreichen.“
  • Rapids Größe: „Als ich 2013 zur Admira gewechselt bin, war das richtig angenehm. Keine Presse - es war egal, wenn man mal verloren hat. Ich habe den Druck aber irgendwie vermisst. Rapid war nach der tollen Vienna-Zeit eine Möglichkeit, die ich nicht auslassen konnte.“
  • den grünen Druckkessel, wenn „Fans“ außer sich sind: Ich weiß, wie es ist, wenn du um 22 Uhr vor dem Stadion ankommst, lange Diskussionen hast und erst um 5 Uhr heimkannst. Ich habe das alles selbst erlebt.
Christian Mayerhofer
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