Im Zirkus des Wissens kommen einander Wissenschaft und Kunst nahe. Das ist eine der Leitlinien des Veranstaltungsorts, der im Vorjahr direkt am Campus der JKU neu geschaffen wurde.
Spagat zwischen den Zeiten
Die am Freitag anlaufende Uraufführung „Und da oben dazwischen die Sterne“ wird der Grundidee voll gerecht. Gerhard Willert, bis 2016 Schauspieldirektor in Linz, kehrt für eine neuartige Inszenierung zurück, denn das Stück gilt als „eine Versammlung von Theater, Wissenschaft und Musik“, wie er sagt.
„Mit Kepler und Galilei fing die Neuzeit an, und ich versuche den Spagat zwischen diesem Punkt und dem Heute.“ Ein Wissenschafter, Studierende sowie eine Schauspielerin werden auf der Bühne zu sehen sein.
Mathe-Party und Brandauer
Zirkusdirektor Airan Berg kann außerdem eine positive Bilanz seiner ersten Spielzeit ziehen. Mit rund 145 Veranstaltungen in unterschiedlichsten Sparten konnte die neue Bühne 7000 Besucher anziehen, es gab acht Uraufführungen und 84 Vorstellungen für Schulklassen.
Das beliebte Schattentheater „Mondtraum & Planetenklang“ wird wieder aufgenommen und mit „Überraschung! Eine Mathe-Party für Jo & Jo“ (ab April) fortgesetzt. Klaus Maria Brandauer ist ebenfalls wieder fixer Gast, er bereitet eine Lesungsreihe vor.
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