Ein Linzer Start-up entwickelt Sensoren für Einlegesohlen und will damit Diabetiker vor Amputationen schützen. Auch Radfahrer können vom „intelligenten Schuh“ profitieren. Die Sensortechnik könnte aber in Zukunft auch an anderen Gesundheitsprodukten Verbesserungen für Patienten bringen.
Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Diabetes. Das Linzer Start-up Sendance will nun Diabetikern den Alltag erleichtern und baut Prototypen von Schuhsohlen, die mit Sensoren ausgestattet werden.
Markteintritt demächst geplant
„Diese messen den Druck und die Temperatur an bestimmten Stellen“, sagt Geschäftsführer Robert Koeppe. Bei der Auswertung der Daten werden Druckgeschwüre oder Entzündungen frühzeitig erkannt. Letztlich kann das Risiko einer krankheitsbedingten Amputation, das große Schreckgespenst bei Diabetes, rigoros verringert werden. Bereits Mitte nächsten Jahres sollen die Sohlen für Diabetiker auf den Markt kommen.
In die Pedale treten und messen
„Intelligente Schuheinlagen“ sind aber auch im Sport interessant. „Sie helfen, Bewegungstechniken zu verbessern oder schmerzhafte Überbelastungen zu vermeiden“, so Koeppe. Unter der Marke „Tretkraft“ werden noch in diesem Herbst Einlegesohlen mit Messfunktionen für Radfahrer vertrieben. Längerfristig will Sendance, das Know-how aus der JKU zur Anwendung bringt, ein weltweit führender Anbieter für Sensoren in Sport- und Gesundheitsprodukten werden.









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