Es war ein unglaublicher Lauf, den Holger Rune beim Tennis-Masters in Paris hingelegt hat. Auf dem Weg zum Titel schlug der erst 19-Jährige nicht weniger als fünf Top-Ten-Spieler. Ein Novum außerhalb der ATP Finals …
Es war der endgültige Durchbruch für das Toptalent, das erstmals heuer mit dem Viertelfinale bei den French Open für Aufsehen gesorgt hatte. Seit drei Wochen arbeitet Rune mit Star-Trainer Patrick Mouratoglou - vielleicht der letzte Mosaikstein, der ihm noch fehlte. Zumindest sportlich, denn charakterlich hat Rune an sich zu arbeiten. Er motzt und schimpft auf dem Platz herum, benimmt sich oft wie ein verzogenes Balg. Stan Wawrinka maßregelte ihn dann auch in ihrem Duell, nannte ihn ein „Baby“.
Das ist man heutzutage im Tennis mit 19 fast noch, dennoch scheinen heute erstmals seit 2007 gleich zwei Unter-20-Jährige in den Top 10 auf. Rune legt seine Premiere hin, während Alcaraz das Ranking ja sogar anführt. Das wird bis zum Jahresende so bleiben, es sei denn, Rafael Nadal gewinnt bei den ATP Finals vier Spiele oder Stefanos Tsitsipas das Turnier ohne Niederlage.








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