Österreichs Fußball-Bund hat die Pläne zur Errichtung des schon lange ersehnten Trainingszentrums in Wien-Aspern vorangetrieben. Nach einer außerordentlichen Präsidiumssitzung am Freitag in Wien schrieb der ÖFB von „weiteren Konkretisierungsschritten“, die mit überwiegender Mehrheit beschlossen worden seien. Doch ein Spielfeld in der Halle fällt den gestiegenen Baukosten zum Opfer.
Das Präsidium hatte vor einem Jahr den Grundsatzbeschluss gefasst, im Norden von Wien eine große Anlage samt neuer Geschäftsstelle zu errichten. Das Projekt sah in seiner Optimalversion ein Kleinstadion, zwei Naturrasen-und einen Kunstrasen-Trainingsplatz sowie eine Halle im Ausmaß eines Original-Spielfeldes vor.
Rund 20 Mio. Euro Mehrkosten
Auf die geplante Halle wird nun aus monetären Gründen verzichtet, hieß es am Freitag. Geschuldet sei dies den deutlich gestiegenen Bau- und Energiekosten sowie den jüngsten Erfahrungswerten aus dem Praxisbetrieb ähnlicher Projekte. Die Kosten waren ursprünglich mit knapp 60 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Stadt Wien, der Bund und der ÖFB je ein Drittel beisteuern sollten. Wie gemutmaßt wurde, hätte das geplante Projekt mit Halle nun rund 20 Mio. Euro mehr gekostet.
Geplant ist, dass die Errichtung des Trainingszentrums am 16. Dezember im Rahmen der nächsten Präsidiumssitzung beschlossen wird. „Wir konnten heute konstruktive und wichtige Schritte im Sinne der Realisierung dieses Zukunftsprojekts tätigen. Dafür möchte ich mich bei allen Präsidiumskollegen bedanken. Jetzt gilt es, die Endversion der Planungen aufzubereiten, damit Mitte Dezember eine Entscheidung getroffen werden kann“, meinte Milletich in einer Aussendung.








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