Salzburgs bekanntester Hundetrainer ist unter die Buchautoren gegangen. Florian Günther (der „Hundeflo“) bringt am 24. November einen Ratgeber für Mensch und Tier heraus. Die Buch-Präsentation im Europark-Oval war binnen zwei Tagen ausverkauft.
Innerhalb von nur zwei Tagen war das Oval im Europark ausverkauft“, sagt Florian Günther stolz. Der „Hundeflo“ wird am 24. November dort auf der Bühne stehen und seine Sicht auf den richtigen Umgang mit Hunden zum Besten geben. „Es ist kein Comedy- oder Kabarett-Programm, aber notgedrungen wird es zum Lachen werden“, so der Hundetrainer. Zudem wird Günther im Oval sein Buch „Verhundst“ vorstellen.
2010 hat er angefangen Hunde und Menschen im Umgang miteinander zu trainieren. „Eigentlich trainiert man fast ausschließlich den Menschen“, erklärt Günther. Der Mensch gebe die Kommandos, leite den Hund an. Und da sei auch meist die Fehlerquelle verborgen. Die Vierbeiner werden von den Menschen häufig verhätschelt und bekämen auch oft einen falschen Status im Zusammenleben. „Der Hund ist der Lehrling, oft führt er sich aber auf, als wäre er der Geschäftsführer“, erklärt der „Hundeflo“. Er selbst hat nichts gegen das Verwöhnen von Hunden, aber es soll mit Maß und Ziel passieren, so auch das Training.
Vom Ein-Mann-Betrieb zum Unternehmen
Was vor zwölf Jahren in Salzburg als Ein-Mann-Betrieb begann, hat den 40-jährigen Günther weit gebracht. 65 Hundetrainer arbeiten heute nach der „Hundeflo“-Methode in Österreich, Deutschland und Südtirol für ihn.
Mit dem Buch möchte der „Hundeflo“ Hundebesitzern auch die Angst nehmen, in der Erziehung ihrer Lieblinge etwas falsch zu machen. „Ja, man muss Hunde füttern, muss sie auslasten und sich um sie kümmern“, sagt Günther. „Aber man soll sich nicht zu viele Gedanken machen, ob dieses oder jenes Futter, das oder das Spielzeug. Das ist dem Hund alles egal. Der Mensch macht sich zu viele Gedanken, die zum Problem werden können.“








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