Dorf atmet auf
Tiger tötete neun Menschen in Indien – erschossen
Nur Stunden nachdem ein Tiger eine Frau und ihr achtjähriges Kind getötet hatte, ist das unter dem Namen „der Menschenfresser von Tschamparan“ berüchtigte Tier von der indischen Polizei erschossen worden. Die Raubkatze soll im Zeitraum von knapp einem halben Jahr neun Menschen zerfleischt haben.
An der Jagdaktion waren 200 Menschen - darunter acht Scharfschützen - beteiligt, wie die „Hindustan Times“ berichtete. 27 Tage dauerte die Suche nach dem Tier, das schließlich mit drei Schüssen getötet wurde. Auch drei Polizeipatrouillen auf Elefanten waren laut einem Sprecher der Exekutive im Einsatz.
„Der Tiger hatte keinerlei Angst“
Der drei Jahre alte Tiger wurde schließlich auf einem Zuckerrohrfeld in der Nähe eines Dorfes aufgespürt. Das Tier dürfte keinerlei Scheu vor Menschen gehabt haben - sogar kurz vor dem Abschuss habe er noch Augenkontakt mit seinen Jägern hergestellt, erzählten Beamte. „Der Tiger hatte keinerlei Angst, da er nicht versuchte wegzulaufen, als er von allen Seiten im Zuckerrohrfeld von unseren Teams umgeben war“, so der oberste Wildhüter des indischen Bundesstaats Bihar.
„Er hat es vielmehr gewagt, sich den Männern mit ihren Waffen entgegenzustellen, obwohl er von abgerichteten Elefanten und einer großen Anzahl von Beamten der Forstbehörde, der Polizei und der Bezirksverwaltung umgeben war“, erklärte der Beamte der „Times of India“.
Zuvor führten Experten mehrere Operationen durch, um den Tiger einzufangen, jedoch vergeblich. Daraufhin wurde die Großkatze schließlich zum Abschuss freigegeben. Die Tötung des Tigers löste bei den Dorfbewohnern Erleichterung und Freuden aus. Unter seinen neun Opfern befanden sich auch einige Kinder.







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