Innerhalb der ÖVP

Rufe nach Zweierkoalition werden in Tirol lauter

Tirol
28.09.2022 14:20

Wenige Tage nach der geschlagenen Landtagswahl werden die Rufe nach einer „stabilen“ Zweierkoalition innerhalb der Tiroler Volkspartei lauter und zahlreicher. So sprachen sich Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger und AK-Chef Erwin Zangerl am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch auf Nachfrage für eine Regierung mit zwei Partnern aus.

Nur das garantiere „in herausfordernden Zeiten“ Stabilität, erklärte etwa Hechenberger. In einer Dreierkoalition sei „der gemeinsame Nenner nämlich ein viel kleinerer“. Es seien „weitreichende Reformen dringend notwendig“, argumentierte der LK-Chef weiter.

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Logischerweise regiert es sich zu zweit stabiler.

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl

Auch AK-Boss Zangerl sprach sich für eine „stabile Regierung“ aus und schob nach: „Logischerweise regiert es sich zu zweit stabiler“. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser hatte bereits einer Dreierregierung eine Absage erteilt und darüber hinaus schon am Montag erklärt, dass für ihn keine Regierungszusammenarbeit mit den NEOS infrage komme. Die Bünde-Chefs der ÖVP tendieren indes offenbar ebenfalls eher in Richtung Zweierkoalition, vor allem in AAB und Wirtschaftsbund. 

Bei Zweierkoalition kommt nur SPÖ infrage
ÖVP-Chef Anton Mattle hatte am Mittwoch „Erstgespräche“ mit den Parteien fortgesetzt. Eine Koalition mit der FPÖ, die nach der ÖVP die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen konnte, schloss er weiterhin aus. Somit bleibt für eine Zweierkoalition lediglich die SPÖ als möglicher Partner übrig.

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