Klimabonus

„Bei dritter Filiale bekamen wir auch kein Geld“

Ein Linzer (67) wurde beim Umtausch seines Klimabonus gegen Bares auf eine Odyssee geschickt. Angeblich, weil zu wenig Geld-Reserve vorhanden war.

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„Nur Bares ist Wahres!“, das zählt auch für die meisten der 200.000 Oberösterreicher, die dieser Tage ihre Klimabonus-Gutscheine bekommen und einlösen wollen. Wie auch ein Linzer (67), der zwar bei Finanz-Online seine Daten hinterlegt hat, aber dennoch einen Brief mit dem 500-Euro-Bonus geschickt bekam. Er war nicht daheim, erhielt einen Hinterlegungsschein, und damit begann eine Odyssee, wie Gattin Margit L. berichtet: „Er wollte den Gutschein gleich in Bargeld tauschen, was bei der bank99 möglich sein soll. Bei drei Filialen sagte man ihm, dass das unmöglich sei, weil nicht so viel Geld vorhanden ist. Soll man weiß Gott wie weit herumfahren, damit man zu seinem Geld kommt?“

Erst bei Station 4 erfolgreich
Pech oder Systemfehler? Die „Krone“ fragte bei der bank99, der früheren Postbank, nach. Hier wunderte man sich über das Problem. „Wir arbeiten eng mit der Post zusammen und wissen, wo wie viele Gutscheine zugestellt werden. Danach richtet sich auch die Bevorratung mit Bargeld“, erklärt Sprecherin Kathrin Schrammel. Man wolle dem Vorfall aber nachgehen, da keine Kunden weggeschickt werden sollen. Denn erst bei Station 4, am Hauptpostamt in Linz, hatte der Pensionist die 500 Euro bekommen.

Als Frau verkleidet
In Bad Wimsbach-Neydharting wollte, wie berichtet, ein 62-Jähriger die Klimaboni seiner Mieterinnen (24, 29) kassieren, ging mit dem Mitteilungsschein der Post zur Abholung – verkleidet als Frau – und scheiterte beim Postpartner.

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