Rund 24 Millionen Euro fließen in Bauvorhaben, um Feldkircher Innenstadt für ein hundertjähriges Hochwasser zu rüsten.
Auf großes Interesse stieß die Präsentation des mit 24 Millionen Euro veranschlagten Hochwasserschutzprojekts der Stadt Feldkirch. Vertreter des Wasserverbands Ill-Walgau und der Stadt informierten über die Pläne, die Innenstadt für ein hundertjähriges Hochwasserereignis nachhaltig sicher zu gestalten.
„Große Belastung für Anrainer“
Bürgermeister Wolfgang Matt betonte die Notwendigkeit der teilweisen „enormen Eingriffe“. In zwei Bauabschnitten sollen die Aufweitung der Kapfschlucht sowie der Abbruch und Neubau der Monftortbrücke vonstattengehen. „Auf die Anrainer kommen große Belastungen zu“, fand das Stadtoberhaupt klare Worte. Doch die Ereignisse der vergangenen Jahre hätten deutlich gemacht, wie wichtig es sei, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Bereits 2005 war die Feldkircher Innenstadt nur knapp einer folgenschweren Überflutung entgangen.
Wie brenzlig die Lage in recht kurzer Zeit werden kann, hatte sich erst heuer im August wieder gezeigt. „Wir haben in den vergangenen Wochen Niederschläge erlebt, wie wir sie bisher nicht kannten“, sagte Thomas Blank, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes.
Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen
Damit die Ill im Bereich der Kapfschlucht künftig mehr Wasser führen kann, muss das Flussprofil an der engsten Stelle um bis zu acht Meter erweitert werden. Dafür müssen die Kapfstraße und die untere Ardetzenbergstraße abgetragen werden, der komplette Verkehr wird umgeleitet. Die Arbeiten dafür sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Neubau der Montfortbrücke, welche aus Sicherheitsgründen höher gelegt werden muss, ist für die Jahre 2025 bis 2026 geplant.









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