Die Vorbereitungen für den beliebten „Eis8er“ am Welser Stadtplatz laufen auf Hochtouren - trotz Energiekrise. Vielmehr sollen Sponsoren mit Wochenpatenschaften einen kostenlosen Eintritt unter der Woche ermöglichen.
Die hohen Energiekosten bereiten vielen Eislaufplatz-Betreibern Sorgen. In Wels will Stadtmarketing-Chef Peter Jungreithmair die 51-tägige Eiszeit vom 6. Jänner bis zum 23. Februar aber keinesfalls abblasen. „Schon seit Jahren ist in der Innenstadt der ,Eis8er’ mit 15.000 Besuchern das Highlight zu Jahresbeginn, 70 Prozent der Gäste sind Kinder. Gerade wegen der trüben Aussichten für die Wintersaison müssen auch wir einen Beitrag leisten und diese wichtige und überaus beliebte Freizeiteinrichtung für die schwierigen Wintermonate anbieten.“
Kostenloser Eintritt
Gelingt es in den kommenden Wochen, weitere Sponsoren für Wochenpatenschaften an Land zu ziehen, könnte das Eislaufvergnügen von Montag bis Freitag erstmals sogar für alle Besucher völlig kostenlos sein. In der Vergangenheit war dies nur für Schul-, Hort- und Kindergartengruppen der Fall.
Keine öffentlichen Förderungen
Keinesfalls soll der laufende Betrieb durch Subventionen aus öffentlichen Mitteln (Steuergeldern) finanziert werden. „Der Welser ,Eis8er’ wird seit jeher durch die Welser Wirtschaft finanziert und erwirtschaftet keinen Gewinn“, hält auch FP-Bürgermeister Andreas Rabl an der Eiszeit fest. Klar ist auch für ihn, dass die zum Teil extremen Kostenerhöhungen nicht an die Kunden weitergegeben werden dürfen und die Eintrittspreise moderat bleiben müssen.
Stromverbrauch wird gesenkt
Ein weiteres ehrgeiziges Ziel ist es, den Stromverbrauch um ein Fünftel zu senken. Zuletzt benötigte der Eislaufplatz 50.000 Kilowattstunden Strom, ein Smart-Konzept soll die Laufzeiten der Geräte in der kommenden Saison deutlich verringern.









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