20.09.2022 12:55

Noch vor der Pandemie

Inflation und Teuerung sind unsere größten Sorgen

In der Studienreihe „So denkt Österreich“ vom Meinungsforschungsinstitut TQS hat sich in der aktuellen Erhebung eine klare Neureihung der Ängste und Sorgen der heimischen Bevölkerung gezeigt: „Das Thema Teuerung und Inflation liegt nun klar an erster Stelle, dahinter beschäftigt die Menschen der Krieg in der Ukraine - und erst an dritter Stelle folgt der bisherige Spitzenreiter, die Corona-Pandemie“ so Dieter Scharitzer, TQS-Geschäftsführer und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Auch das Umweltthema verliert an Relevanz - aktuell liegt es nur noch am vierten Platz, weit hinter dem Teuerungsthema. 

Bereits mehr als die Hälfte der Menschen - exakt 54 Prozent aller Befragten - gibt an, nur noch über „weniger“ oder „viel weniger“ finanzielle Mittel als vor der Pandemie zu verfügen. Was sich auch auf das Freizeitverhalten auswirkt: Heimtätigkeiten dominieren die vorderen Plätze - „Internetnutzung“, „Kochen“ oder „Fernsehen“ etwa auf den Plätzen eins bis drei.

Während am unteren Ende der Tabelle durchwegs Tätigkeiten zu finden sind, die im Freien stattfinden - und etwas kosten: „Shopping mit Stadtbummel“ etwa ist drittletzter Punkt im Freizeitranking, vor „Urlaub“ und „Besuch kultureller Veranstaltungen“ wie Konzerte, Theater oder Events. Diese Art von Freizeitbeschäftigung ist derzeit Schlusslicht bei den Aktivitäten - ebenfalls eine drastische Änderung unserer Gewohnheiten.

Alle weiteren Infos zu unser aller Denkweise sehen Sie im Video oben.

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