Als Suchhunde stehen sie beim Roten Kreuz Tirol schon länger auf der Mitarbeiterliste. Neu ist der Einsatz von Therapiebegleithunden. Innsbruck startet nun. Die Tiere leisten in vielen Bereichen wertvolle Dienste.
Medic ist ein aufgeweckter Kerl mit einem sanften Wesen. Der Rotkreuz-Werbeslogan „Aus Liebe zum Menschen“ hätte glatt von ihm sein können. Nur niederschreiben kann Medic das halt nicht. Er ist ein Hund und hat andere Qualitäten. Mit diesen leistet er nun Pionierarbeit beim Roten Kreuz in Innsbruck. Dort werden seit 2021 Therapiebegleithunde ausgebildet. Die erste Staffel mit sieben Vierbeinern ist jetzt fertig und bereit, den Dienst anzutreten.
Hunde sind fantastische Vermittler und Freude-Bringer.
Teamleiterin Klara Zösmayr
Einsatz bei Hausbesuchen, in Schulen oder Heimen
„Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten“, erläutert Medics Frauchen und Teamleiterin Klara Zösmayr, „sie können uns im Rahmen von Besuchsdiensten begleiten. Hunde sind fantastische Vermittler und Freude-Bringer. Wir können mit ihnen in Schulen arbeiten, damit Kinder lernen, mit Tieren richtig umzugehen oder Ängste vor Tieren abzubauen. Sie können Senioren helfen, körperlich und geistig fit zu bleiben.“ Auch in der Hospizarbeit wurden schon erste gute Erfahrungen gesammelt.
Die Nachfrage ist groß, die Aufgaben werden mehr
Noch steht das Rote Kreuz Innsbruck mit dem neuen Angebot am Beginn. Doch Zösmayr ist überzeugt, dass die Initiative weite Kreise ziehen kann. Denkbar sei etwa, dass man Psychotherapeuten unterstütze, weil Hunde rasch Zugang zu Menschen finden und ihnen helfen können, sich zu öffnen. Die Nachfrage nach den neuen Rotkreuz-Mitarbeitern ist auf jeden Fall bereits groß. Die zweite Ausbildungsrunde hat bereits begonnen.









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