Die Schule ist ein sozialer Ort, wo die Schüler zusammenkommen können. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihren Freunden“, sagt Lena Huber, Sprecherin der Schülerunion Österreich. Auch Elternvertreter Helmuth Schütz sieht die Schule als sozial wichtigen Ort. „Die Kinder freuen sich auf das Miteinander nach den Sommerferien. Und dass es in diesem Jahr endlich einen ganz normal Schulstart geben wird“, so Schütz.
Bei Infektionsherden gibt es individuelle Lösungen
Insgesamt starten 73.750 Schüler in das Semester 2022/23. Davon werden rund 7000 Schulanfänger ab Montag erstmals die Schulbank drücken. 3485 Jugendliche hingegen dürfen als Maturanten in ihr letztes Schuljahr gehen.
Ich starte sehr entspannt ins neue Schuljahr. Aber auch die Vertreter der Schulen gehen alle gut vorbereitet ins neue Semester.
Daniela Gutschi (ÖVP), Landesrätin für Bildung
Das neue Semester wird ohne Maskenpflicht und regelmäßige Coronatests beginnen. Zwar gebe es in den ersten beiden Schulwochen für alle Schüler die Möglichkeit, sich freiwillig testen zu lassen, doch eine Pflicht wird es vorerst nicht geben. Da ist sich Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) sicher. „Es wird ein relativ normaler Schulstart werden, und ich hoffe sehr, dass das auch so bleiben wird“, sagt Gutschi. Sollten sich die Coronainfektionen in den Schulen jedoch wieder häufen, könnten wieder Maßnahmen eingesetzt werden. Beispielsweise eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht. Oder einen Wechsel ins Distance-Learning. Obwohl die Schulen wie vor der Pandemie starten können, wird es eine Einschränkung geben: Positiv auf das Corona-Virus getestete Lehrer werden für fünf Tage freigestellt. Jedoch nur in Landesschulen.
Auch positive Schüler sollten zuhause bleiben
Die „Krone“ hat berichtet: In Bundesschulen können infizierte Lehrer mit FFP2-Maske unterrichten. „Wir als Schülerunion sind skeptisch, da diese Regelung dem Klassenklima schaden könnte“, sagt Huber. Denn obwohl positive Lehrer in Landesschulen freigestellt werden, dürfen infizierte Schüler weiterhin den Unterricht besuchen.
Laut Gutschi dürfe man positiven Schülern nicht verbieten, den Unterricht zu besuchen, obwohl sie für eine solche Regelung wäre. Schütz sieht das aber anders. „In den Sommerferien, in denen es keine Einschränkungen gab, konnten die Kinder alle Freiheiten genießen. Wenn wir in der Schule nun wieder Corona-Regeln ansetzen, dann ist das für sie nicht nachvollziehbar“, kritisiert Schütz.









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