Aus für Russen-Gas
Scholz macht Mut in Krise: „Wir kommen da durch“
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat seinen Landsleuten in der Energiekrise Mut zugesprochen. „Wir werden uns als Land unterhaken, weil wir ein solidarisches Land sind. Wir kommen da durch“, sagte der SPD-Politiker in seiner am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. Die Menschen in Deutschland spürten, dass sie in einer ernsten Zeit lebten. „Wir haben uns aber vorbereitet“, versicherte der Kanzler.
So sei man bereit dafür, dass Russland seine Gaslieferungen wegen des Kriegs gegen die Ukraine weitgehend einstelle. Nach Wartungsarbeiten und einem angeblichen technischen Defekt fließt bereits seit vergangener Woche über die Leitung Nord Stream nichts mehr nach Deutschland. Die Regierung in Berlin stellt sich darauf ein, dass das auch so bleibt.
„Wir haben uns aber vorbereitet“, sagte Scholz und verwies auf den Bau von Flüssiggas-Terminals an den norddeutschen Küsten, den Füllstand der Gasspeicher, die Nutzung von Kohlekraftwerken und notfalls auch weiter Atomkraftwerken.
Die deutsche Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass die deutschen Gasspeicher bis zum 1. November zu Beginn der Heizperiode zu 95 Prozent gefüllt sein sollen. Beim letzten bekannten Stand vom Donnerstag waren es 87,2 Prozent und damit innerhalb eines Tages 0,3 Prozentpunkte mehr, wie aus Daten der europäischen Speicherbetreiber hervorgeht.















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