Bereits 220 Millionen Borkenkäfer wurden heuer aus den heimischen Wäldern beseitigt. Nun fließt eine Million Euro aus dem Katastrophenfonds des Bundes nach Osttirol zur Aufforstung und den Objektschutz. Ab sofort starten auch neue Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung.
Bereits seit mehreren Jahren setzt der Borkenkäfer den Osttiroler Wäldern zu. Zahlreiche Unwetterschäden und die hohen Temperaturen im Sommer sorgten für eine explosionsartige Vermehrung und über zwei Mio. Kubikmeter Schadholz. Mit zahlreichen Maßnahmen - die „Krone“ berichtete - konnte man im heurigen Frühjahr jedoch erste Erfolge vorweisen. So wurden rund 220 Millionen Borkenkäfer beseitigt.
Weitere Maßnahmen geplant
Um die Bekämpfung voranzutreiben, sicherte das Land Tirol zuletzt rund 7,2 Mio. Euro für Aufforstungs- und Erschließungsarbeiten zu. Aus dem Katastrophenfonds des Bundes kommt nun zusätzlich eine Million Euro. Höchste Priorität habe nun auch der Objekt- sowie Personenschutz. Dazu Land- und Forstwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Es geht darum, Maßnahmen zu schaffen, um das Siedlungsgebiet zu schützen.“
Die Lage sei deshalb auch deshalb prekär, da 80 Prozent des Waldes in Osttirol im Falle eines Naturereignisses eine Schutzfunktion für Häuser und Straßen erfüllt. Die Wildbach- und Lawinenverbauung setzt passende Maßnahmen ab September um.









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