ÖFB-Cup

WSG Tirol souverän, der LASK musste „nachsitzen“

Tirol
01.09.2022 08:00

Zwei „Dauerreservisten“ leiteten am Mittwoch einen ruhigen Cup-Abend für WSG Tirol in Niederösterreich ein.  Dazu ein Traumtor von Kofi Schulz. Letztlich siegten die Wattener in Traiskirchen mit 5:0. Bundesliga-Tabellenführer LASK vergab in Imst einen Elfer, sah eine Rote Karte, bekam ein Gegentor - und stieg am Ende doch noch auf.

Wieder ein Ostligist. Das Los nach dem Aufstieg in Neusiedl schickte WSG Tirol erneut weit weg von der Heimat. Doch von hartem Kampf im Burgenland (Sieg nach Verlängerung) war in Traiskirchen nichts zu sehen. Die Wattener kontrollierten von Beginn an die Partie – ohne Rogelj, Blume, Oswald, Ogrinec, Stumberger und Prelec, jedoch mit Osarenen Okungbowa, der ein unaufgeregtes Debüt in der Innenverteidigung gab.

Für Highlight sorgte Kofi Schulz
Und vor allem zwei Dauerreservisten sorgten früh für klare Verhältnisse: Eine Flanke vom gut aufgelegten Denis Tomic übernahm Lautaro Rinaldi technisch fein mit dem Außenrist, zirkelte das Leder ins lange Eck (1:0/20.); wenig später ließ Tomic unwiderstehlich auf rechts zwei Niederösterreicher stehen, seine Flanke beförderte erneut Rinaldi im Rutschen ins Traiskirchner Gehäuse (2:0/33.). Für das Highlight sorgte jedoch Kofi Schulz: Nach einer Müller-Kopfballvorlage traf er mit einem Seitfallzieher ins Kreuz (3:0/44.)!

Nur mehr Schaulaufen
Damit war der Kas’ gegessen. Die Silberberger-Truppe tat nicht viel mehr als nötig, daher durfte sich selbst „Cup-Keeper“ Benni Ozegovic bei zwei Schüssen auszeichnen. Wie Justin Forst, der mit seinem bereits dritten (!) Pokal-Treffer auf 4:0 erhöhte (66.); wie Denis Tomic, der sich im Finish für eine sehr gute Leistung noch selbst mit einem Tor belohnte (81.).

LASK musste in Imst in Verlängerung
Aufgeregt. Sogar dem Hausberg Muttekopf war ein bisschen flau. Fußball-Fieber. Gravierend. Da kann sowas schon passieren: Alle waren da - nur der Ball nicht! Vier Minuten verzögerte sich der Anstoß, weil das Spielgerät fehlte.

Die Imster Regionalliga-Kicker ließen sich von dieser Nervosität aber nicht anstecken. Mit viel Defensiv-Konsequenz ließen die Tiroler den Bundesliga-Tabellenführer LASK (erstmals mit Kecskes, Koulouris, Celic von Beginn an) kaum in ihre Box. So hatte Imst die besseren Chancen: Potzmann riskierte beim durchbrechenden Eller (ließ sich nicht fallen) ein Notbremsen-Rot (23.), Jamnig scheiterte per Kopf nach Hamzic-Ecke nur an Schlager (31.).

Und doch wäre der Bundesligist fast in Führung gegangen: Lamp foulte Horvath - Robert Zulj jagte den Elfer in die Wolken (43.)!

Imst ging in Führung
Nach der Pause erhöhte der LASK mit Michorl, Renner, Nakamura, Boller und Ljubicic den Speed - doch dann sah Ziereis wegen Torraub an Prantl Rot (62.) - und Armin Hamzic nützte die Linzer Unachtsamkeit nach einem Einwurf per Kopf zum 1:0 (73.) Um 19.31 zerriss ein Jubelschrei die Imster Luft, dass selbst der Muttekopf stolz grinste.

Nakamura glich freilich in der 86. Minute zum 1:1 aus, legte in der Verlängerung mit einem Traumpass das 2:1 durch Flecker auf und erzielte das 3:1 (104.). Ljubicic besorgte das 4:1 (118.). Der Muttekopf war traurig. Arme Imster, schade.

Gernot Gsellmann
Gernot Gsellmann
Georg Fraisl
Georg Fraisl
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