Im Kampf um den Einstieg in die Motorsport-Königsklasse macht Michael Andretti weiter auf sich aufmerksam. Jetzt legt sich der frühere Rennfahrer und Sohn des ehemaligen Formel-1-Champions Mario Andretti sogar mit den Formel-1-Teams an: „Wir wären eine Bedrohung!“
Das Vorhaben von Andretti, mit einem neuen Rennstall einzusteigen, ist den Formel-1-Teams ein Dorn im Auge. Eine Absage gab es auch zuletzt von Formel-1-Boss Stefano Domenicali. „Wir werden einen höheren Wert bringen als wir nehmen“, wehrt sich Andretti im Interview mit „GQ“. Laut ihm sei die Formel 1 „sehr versnobt“ und ein „europäischer Klub“. Der Amerikaner meint: „Wir wären eine Bedrohung. Das erste wirkliche internationale Team.“
Bereits im Februar hatte der 59-Jährige einen Antrag beim Motorsport-Weltverband FIA für einen Start zur Saison 2024 hinterlegt. Zuvor hatte er sich vergeblich um die Übernahme des Schweizer Sauber-Rennstalls bemüht, der in der Formel 1 derzeit unter dem Namen Alfa Romeo fährt.
Das Interesse in den USA an der Formel 1 ist zuletzt sprunghaft gestiegen. Ein Grund dafür ist die erfolgreiche Arbeit der US-amerikanischen Eigentümerfirma Liberty Media im Hintergrund. Die Netflix-Serie „Drive to Survive“ hat der Formel 1 ein neues, junges Publikum verschafft, vor allem in den USA kommt das Programm gut an.








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