Die Schlepperkriminalität hat sich heuer im ersten Halbjahr deutlich ausgeweitet, und mit ihr die Zahl der Aufgriffe illegal ins Land geflüchteter Personen: „Derzeit verzeichnen wir 200 bis 400 Aufgriffe pro Tag“, so der Leiter der Bekämpfung der Schlepperkriminalität im Bundeskriminalamt, Gerald Tatzgern, in „Nachgefragt“ mit Gerhard Koller.
Die Schleppermethoden werden dabei aktuell immer dreister - zuletzt waren Personen in Lkw aufgefunden worden, die in die seitlich gelegenen Tanks einsteigen mussten, der Deckel wurde dann draufgesetzt und von außen verschraubt. „Die Flüchtlinge haben keine Chance, aus eigener Kraft aus diesen Tanks wieder herauszukommen. Steht der Lkw tagelang oder werden die Flüchtlinge vergessen, besteht sofort Lebensgefahr“, so Tatzgern.
Oftmals würden Flüchtlinge etwa auch unter die aufgeschlitzten Lkw-Dachplanen direkt von oben auf das Ladegut gelegt. Die Fahrer wüssten vielfach nichts von den Personen im Fahrzeug. An der serbisch-ungarischen Grenze kam es zuletzt zudem zu Auseinandersetzungen zwischen Schlepperbanden, dabei werden die Reviere verteidigt.
Spannende Infos zu den Methoden der Polizei, die Schlepper aufzuspüren, oder der befürchteten Zunahme der Flüchtlingsbewegung aus Afrika sehen Sie im Video oben.
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