„Krone“-Kolumne

Formel 1: Problem-Lösung sieht anders aus

Formel 1
10.07.2022 09:42
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Budgetobergrenze ist ein großes Thema in der Formel 1. Jetzt wurde sie erhöht, doch Problem-Lösung sieht anders aus. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Richard Köck.

Die rasant gestiegene Inflation sowie die schlichtweg explodierenden Energie- und Transportkosten haben die Verantwortlichen des Automobil-Weltverbandes zum Handeln gezwungen. So hat man sich - wie berichtet - auf eine Erhöhung der Budget-Obergrenze um 3,1 Prozent oder 4,3 Millionen Dollar geeinigt.

Mit Ausnahme von Alpine haben neun der zehn Teams zugestimmt. Die Reaktionen der Teamchefs fielen keineswegs euphorisch aus. „Das ist zu wenig für die großen und zu viel für die kleinen Teams. Ich würde sagen, es hilft, aber löst das unsere Probleme? Nein“, erklärte Toto Wolff (Mercedes). Und Ferraris Mattia Binotto meinte: „Wir müssen Kosten sparen, es wird sehr knapp. Und wenn du den einen oder anderen Unfall hast, ist das nicht gerade hilfreich.“

Ganz pragmatisch antwortete Günther Steiner von Haas: „Die großen Teams wollten mehr, die kleinen nichts. Jetzt gibt es halt einen Kompromiss, mit dem niemand zufrieden ist. Aber: Es freut mich, dass es ein Ergebnis gibt. Jetzt können wir wieder nach vorne schauen. Das ist doch immer noch das Wichtigste.“

Vergeblich wartete man in Spielberg auf die offizielle Verkündung der zukünftigen Partnerschaft zwischen Red Bull Racing und Porsche, das ab 2026 (dann gilt das neue Motorenreglement, welches vorsieht, dass 50 Prozent des Antriebs elektrisch sein muss) in die „Königsklasse“ einsteigen wird. Interessant: In der Gerüchteküche heißt es, Alpha Tauri könnte mit Honda weiterarbeiten …

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