
Die burgenländische Branche leidet massiv: Von hunderten offenen Stellen sollen einige mit ausländischen Arbeitskräften besetzt werden.
Derzeit sind über 800 nicht besetzte Stellen im Tourismus gemeldet. Vor allem in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie wird dringend Personal benötigt. Auch bundesweit wurden die Berufe „Koch“ und „Kellner“ bereits zum Mangelberuf erklärt. Küchenhilfen sowie Hauskeeper werden ebenfalls dringend gesucht.
„Es fehlt nicht an Fach-, sondern an Arbeitskräften“, sagt Franz Perner, Geschäftsführer der Sparten Tourismus und Freizeitwirtschaft bei der Wirtschaftskammer. Um dem heimischen Arbeitsmarkt zu helfen, wurde das Saisonkontingent erhöht. Dieses legt fest, dass rund 3000 ausländische Arbeitskräfte saisonbedingt in Österreich eingesetzt werden dürfen. Damit sollen Lücken gefüllt werden.
Die burgenländischen Betriebe werden während der Sommerzeit davon allerdings nur etwa 30 Saisonarbeitern aus dem Ausland erhalten. Abhilfe sollen diese vor allem in kleineren Familienbetrieben schaffen. Dort ist die Personalsuche nach wie vor eine große Herausforderung. Größere Betriebe werden durch einen zusätzlichen Ruhetag entlastet.














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