Das Testspiel gegen St. Gallen hat die Austria zwar schlussendlich glatt mit 0:4 verloren, dennoch bot die Partie für Lustenaus Sportchef Alexander Schneider auch positive Rückschlüsse. Klar ist aber: Auf dem Spielersektor muss sich beim Bundesliga-Aufsteiger noch einiges tun.
„Die erste Halbzeit war in Ordnung“, meint Schneider, „danach hat man aber gesehen, dass wir schon noch Bedarf im Kader haben.“ Priorität hat dabei die offensive Abteilung. Aber einfach ist es nicht für die Lustenauer, an die „richtigen“ Spieler zu kommen. Finanziell sind ihnen als Aufsteiger die Hände gebunden, Fehler will man sich keine erlauben. „Darum müssen wir kreative Lösungen finden“, sagt der 28-Jährige, „alle unsere Spieler sollen zu uns kommen wollen, wir müssen sie überzeugen. Mit Geld können und wollen wir nicht locken.“
Deswegen wird der Kader der Grün-Weißen auch einer der jüngsten in der, am 22. Juli mit dem Heimspiel gegen WSG Tirol beginnenden, Bundesliga-Saison sein. Aber gespickt mit enorm viel Potenzial - mit der Leihe des Jung-Bayer Torben Rhein kam davon zuletzt noch einiges dazu. „Es gibt keinen anderen vielversprechenden Weg für uns“, stellt Schneider klar, „außerdem kommen alle Spieler, die fix nach Lustenau wechseln, ablösefrei - und das wird auch so bleiben.“ Ein zweiter Tormann wird noch kommen, außerdem vier Feldspieler - zwei davon eventuell von Kooperationspartner Clermont. „Vielleicht sind wir zum Saisonstart noch nicht ganz ligatauglich. Aber wir müssen auf die ganze Saison schauen, nicht auf die ersten Runden“, so Schneider, „wir müssen unsere Mannschaft entwickeln. Das erfordert Zeit und Geduld.“
Beim Dornbirner SV steht heute (19) der nächste Test an. „Da wird sicher auch unsere junge Garde ihre Chance bekommen“, meint der Sportchef, „der letzte Gradmesser wird dann am Freitag der FC Köln sein.“















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