„Krone“-Ombudsfrau

Familienbeihilfe beschäftigt nun auch Nationalrat

Ombudsfrau
29.06.2022 12:00

Vor Kurzem haben wir über eine vierfache Mutter aus Niederösterreich berichtet, die lange auf die Bearbeitung ihres Antrages warten musste. Sie ist nicht die einzige. Dieses Thema wird nun auch den Nationalrat beschäftigen.

Die vierfache Mutter hatte Anfang April ein Schreiben des Finanzamts bezüglich der Überprüfung des Anspruchs auf Familienbeihilfe erhalten. Die Leserin beklagte, dass sie dieses rechtzeitig zurückgeschickt, jedoch zwei Monate lang keine Beihilfe erhalten habe - obwohl sie auf das Geld dringend angewiesen sei. Auf eine Nachfrage sei der Mutter mitgeteilt worden, dass es Tausenden anderen auch so ergehe. Das Finanzministerium hat auf Anfrage Verzögerungen bestätigt. Aufgrund der Vielzahl der Verfahren komme es fallweise zu Wartezeiten.

Auch der Nationalrat wird sich mit dem möglichen Rückstau bei der Überprüfung auf Anspruch auf Familienbeihilfe beschäftigen. Die SPÖ-Familiensprecherin hat eine parlamentarische Anfrage dazu eingebracht (Symbolbild). (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER)
Auch der Nationalrat wird sich mit dem möglichen Rückstau bei der Überprüfung auf Anspruch auf Familienbeihilfe beschäftigen. Die SPÖ-Familiensprecherin hat eine parlamentarische Anfrage dazu eingebracht (Symbolbild).

Der Bericht der Ombudsfrau hat Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer nun dazu veranlasst, eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister einzubringen. Von ihm will sie unter anderem wissen, wie viele Anträge seit 1. März 2022 im Vergleich zu einem „regulären“ Aufkommen zusätzlich bearbeitet werden und wie viele Kinder die Beihilfe für April, Mai und Juni im Nachhinein erhalten, da ihre Anträge nicht rechtzeitig bearbeitet wurden. Die Antwort wird wohl viele interessieren.

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