19.05.2022 10:00 |

Mit Radprofi gewinnen

Radsportler gleich Radsportler? Nie und nimma

Der eine fährt 3500 Kilometer quer durch Italien, der andere 5000 Kilometer von der West- zur Ostküste der USA. Radprofi Felix Gall und der weltbeste Ultraradfahrer Christoph Strasser haben eines gemeinsam: ihr Sportgerät und schmerzende Hintern. Sonst nicht viel. Warum das so ist, erklären beide Cracks im Gespräch mit krone.at. Und: Warum es Felix Gall auch ab und zu mit dem E-Bike auf das neue Bike-Erlebnis PARKADE verschlägt, das Osttirol mit Friaul und Venetien verbindet! Für alle, die sich selbst in Felix Galls‘ Heimat Osttirol auf den Fahrradsattel schwingen wollen, verlosen wir einen Startplatz für die traditionsreiche Dolomitenradrundfahrt oder wahlweise auch die SuperGiroDolomiti - inklusive Hotelübernachtung für 2 Personen und einem Meet & Greet mit Felix Gall!

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Die erste Woche des Giro d‘Italia und damit die ersten schweren Bergetappen sind Geschichte. Felix Gall, der seine erste dreiwöchige Rundfahrt bestreitet, zeigte bereits einige Male, welches Potential in ihm steckt. Da waren Top-Ergebnisse dabei und am Sonntag brillierte der Osttiroler vom Team AG2R-Citroen mit einer 155 Kilometer langen Flucht Richtung Blockhaus. Dort befand er sich zwischenzeitlich sogar virtuell auf Rang fünf in der Gesamtwertung! „Die Gesamtwertung ist für mich jetzt kein Thema mehr. In den letzten beiden Wochen des Giro konzentriere ich mich auf Spitzenergebnisse auf einzelnen Etappen - ein Podium wäre dabei ein Traum! Mental fällt mir dadurch auch ein Stein vom Herzen, denn ich kann jetzt mehr mit meiner Energie haushalten und muss nicht ständig im Feld Position fahren“, sagt Felix.

Gratulation an afrikanischen Radsport
Der Eritreer Biniam Girmay sorgte für eine historische Stunde. Als erster afrikanischer Radsportler gewann er eine Etappe bei einer der drei großen Landesrundfahrten. „Ich habe mit Biniam leider noch nicht gesprochen, aber er macht immer einen hoch fokussierten Eindruck. Ich finde seine Leistung so beeindruckend und vor allem erfrischend, dass wir so einen Spitzenfahrer aus Afrika haben. Er ging nicht den klassischen Weg, wie ihn Profis aus den klassischen Radsportnationen wie Belgien üblich machen. Er hat sich alles noch ein bisschen härter erkämpfen müssen und das tut dem Radsport sehr gut.“

Christoph Strasser bewundert die Radprofis
Sowohl Felix Gall als auch Christoph Strasser, der sechsfache Sieger des Race Across America, werden von Fans oft gefragt: Was sind die Unterschiede zwischen Profis und Ultra-Radfahrern? „Da gibt es mehr als genug. Ich habe so zwei bis drei Rennen pro Jahr, die Profis zwischen 100 und 150. Ich kann mich monatelang auf eins vorbereiten, wie im Vorjahr auf den 1000 Kilometer Weltrekord (Anm. Strasser spulte binnen 24h 1026,2km mit 42,75km/h ab!). Und wenn ich während der Rennen, die ich alle im Einzelzeitfahrmodus bestreite, eine Schwächephase habe, kann ich zwischendurch einfach etwas langsamer fahren und mir mein Tempo einteilen. Wenn ich eine starke Phase habe, kann ich das Tempo erhöhen, ohne dass ich die anderen an meinem Hinterrad mitziehe. Bei mir geht es darum, so konstant wie möglich zu fahren um schnell von A nach B zu kommen. Bei den Profis musst du in der richtigen Sekunde eine Attacke setzen, oder Attacken der anderen mitgehen, auch wenn du gerade keine guten Beine hast. Hier wird dir das Tempo von den Konkurrenten diktiert, sie müssen während eines Rennens immer wieder kurz ans absolute Limit in den roten Bereich gehen können“, beschreibt Strasser.

Gall: „Der Profiradsport ist zudem ein Mannschaftssport“
Der 24-jährige Osttiroler Felix Gall schlägt in die gleiche Kerbe, aber auch er bewundert wie Strasser vice versa die Ultra-Athleten: „Für mich ist es unvorstellbar, in acht Tagen durch Amerika zu fahren - fast ohne Schlaf. So ein Rennen muss mental unglaublich anstrengend sein und auch den Energielevel hoch zu halten. Der Profiradsport ist im Gegensatz zum Ultracycling - wo man natürlich ein perfektes Betreuerteam braucht - ein Mannschaftssport. Ohne Teamkollegen, die dich im Feld positionieren, die Flaschen und Essen aus dem Begleitfahrzeug holen oder die dir Windschatten geben oder dich im Falle eines Defekts wieder ins Feld bringen, könnte auch nicht der beste Radprofi der Welt gewinnen.“

Neues Tourismusprojekt: Von Osttirol bis zur Adriaküste!
Im März dieses Jahres wurde ein neues MTB- und E-Bike-Projekt in Osttirol präsentiert: PARKADEBIKE - die schönsten Radrouten zwischen Großglockner, Dolomiten und der Adria. Das Projekt ist ein einzigartiges, länderübergreifendes Bike-Erlebnis der Regionen Osttirol, Friaul und Venetien. 137 Kilometer Luftlinie trennen Lienz, die Bezirkshauptstadt Osttirols, von Grado an der Oberen Adria. Was die Regionen Osttirol, Venetien und Friaul verbindet: die Leidenschaft für den Radsport und die Alpen.

„Deshalb haben wir mit unseren italienischen Projektpartnern Routen entwickelt, welche die Bike-Erlebnisse in unseren Regionen zu einer einzigartigen Bike-Woche zusammenführen: PARKADE ist Inspiration für den individuellen Bike-Urlaub, prall gefüllt mit Erlebnissen: die Ressourcen an Unterkünften, Bike-Verleih, Transport-Service und persönlichem Guide sind ausreichend vorhanden“, beschreibt Tourismuschef Franz Theurl.

Und auch Felix Gall hat bereits einige Strecken absolviert, aber nicht mit dem Rennrad: „Viele belächeln das E-Biken. Doch ich habe selbst eines und bin auch schon einige Streckenabschnitte damit gefahren. Für mich ist das E-Biken, das ich nur an Ruhetagen zum Entspannen mache, ein perfekter Ausgleich zu den harten Trainings für Körper und Seele.“

Startplatz für Österreich ältesten Radmarathon gewinnen
Mit krone.at haben Sie jetzt auch die Chance, selbst in Osttirol ihr Fahrrad-Können unter Beweis zu stellen. Wir verlosen einen Startplatz für den ältesten Radmarathon Österreichs, der Dolomitenrundfahrt, oder wahlweise die noch herausforderndere SuperGiroDolomiti am 12. Juni 2022.

Die Strecke führt durch die umweltfreundlichste Region Europas und kann vom Flair nicht mehr so leicht getoppt werden. Tausende begeisterte Zuschauer säumen den Straßenrand, Musikkapellen spielen in den Dörfern zur Erheiterung und Motivation der Radsportler auf! Aber auch die eindrucksvolle Naturlandschaft lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Der große Applaus für jeden Teilnehmer im Ziel in der Lienzer Altstadt und ein unvergessliches Radsporterlebnis zählen zu den bleibenden Eindrücken!

  • 1x Startplatz (entweder für die Dolomitenrundfahrt oder SuperGiroDolomiti mit allen Geschenken)
  • 2 Übernachtungen in einem 4* Hotel mit Verpflegung für 2 Personen
  • Meet und Greet im Anschluss und Abendessen mit Felix Gall

Einfach unten im Formular Dolomitenrundfahrt oder SuperGiroDolomiti auswählen und schon machen Sie mit. Alle Infos zur Dolomitenrundfahrt finden Sie online auf www.dolomitensport.at/de/dolomitenradrundfahrt.

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Montag, 04. Juli 2022
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