Ärger in Linz

Radfahrer schon seit drei Jahren im Regen gelassen

2019 gab es im Gemeinderat ein klares „Ja“ für die Überdachung der Radabstellplätze beim Hauptbahnhof. Doch davon ist noch immer weit und breit nichts zu sehen. Die Grünen, die den Gemeinderatsantrag eingebracht haben, werden ungeduldig.
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„Dass es offenbar nach wie vor nicht gelungen ist, die Formalitäten zwischen der Stadt, dem Land und den ÖBB zu klären, um die Überdachung zu realisieren und die Räder damit vor Schnee und Regen zu schützen, ist schwer nachzuvollziehen. Hier sind alle Beteiligten gefordert, mehr Tempo zu machen“, ärgert Grünen-Klubobmann Helge Langer die schleppende Umsetzung des drei Jahre alten Gemeinderatsbeschlusses.

Neo-Stadtrat will Gas geben
Neo-Mobilitätsreferent und Stadtivze Martin Hajart (VP) kann die Kritik nachvollziehen. „Dieses Projekt ist auch mir ein Anliegen. Ich lasse nun prüfen, ob die Montage einer Photovoltaikanlage zum Laden von E-Bikes möglich ist.“

Schandfleck Radkeller
Neben dem fehlenden Dach vor dem Haupteingang sorgt bei den Pedalrittern auch der Radkeller beim Hauptbahnhof für Ärger. Neben technischen Problemen und regelmäßigen Ausfällen der Schiebetüren, die nur mit Bankomatkarte funktionieren, riecht es in dem riesigen Raum oft nach Urin. Auch die Kifferszene trifft sich regelmäßig unter der Erde. Müll oder Fast-Food-Reste werden achtlos weggeworfen. Wahrlich kein Ruhmesblatt für einen der Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

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