27.04.2022 10:00 |

Mattsee

Ortschef mit großen Plänen

Zahlreiche Projekte sollen den Ort noch attraktiver machen – egal ob neuer Altstoffsammelhof, Kindergarten oder Sportplätze. Ein Manko: die Wohnkosten.
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Vor drei Jahren schaffte der SPÖ-Politiker Michael Schwarzmayr in Mattsee der große Wahlerfolg und eroberte den Thron von der ÖVP. In der Gemeindevertretung gelang dieses Kunststück allerdings nicht. Wie sich die Stimmung entwickelte? „Zuerst war da schon eine gewisse Konfrontation aber hat sich dann schnell zur Kooperation entwickelt“, berichtet Schwarzmayr.

Mittlerweile wurden in der kleinen Gemeinde im Flachgau zahlreiche Projekte auf Schiene gebracht. So entsteht gemeinsam mit der Nachbargemeinde Seeham ein neuer Altstoffsammelhof. Wie berichtet wird ein neuer Kindergarten und auch der 50 Jahre alte Sportplatz direkt bei der Schule komplett endlich saniert. Auch die Sanierungen der Infrastruktur werden nicht hinten angestellt. „Manche Wasserleitungen sind an die 70 Jahre alt“, erklärt der Ortschef, der auch den Ausbau von Photovoltaikanlagen stark forcieren möchte. Gerade auf den Gemeindebauten soll so viel Strom aus der Sonnenenergie gewonnen werden. Gerade bei der Energiegewinnung will der Ort aber keinen eigenen Wege gehen. In Gemeinschaften mit den Nachbarorten soll die Produktion möglichst effektiv werden. Auch die Fernwärme schreitet in der Gemeinde immer weiter voran. Der Gasverbrauch liegt nur noch zwischen fünf bis zehn Prozent.

Die Wohnpreise sind für den Ortschef zu hoch
Bei einem Thema ist aber auch Schwarzmayr ratlos: Wohnen. „Da bin ich mit der Entwicklung natürlich nicht glücklich, weil es zu teuer geworden ist. Da können wir als kleiner Ort aber schwer eingreifen.“ Größere Gemeinden hätten etwa bei eigenen Projekten mehr finanziellen Spielraum und mehr Möglichkeiten.

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