Christian Heinle

Neuer Ried-Coach: „Gewaltige Herausforderung“

Christian Heinle wurde erneut zum Cheftrainer der SV Ried gekürt Mit der „Krone“ sprach der 37-Jährige über seinen Plan für den engen Abstiegskampf, seine Frau und seinen hohen Stellenwert im Innviertel.

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Krone: Herr Heinle, am Dienstag wurden Sie nach dem Aus von Robert Ibertsberger zum Trainer gekürt. Mussten Sie lange darüber nachdenken?

Christian Heinle: Nein, ich habe sofort ja gesagt. Ich erfülle die Kriterien, arbeite gerne mit der Mannschaft und kenne meinen Stellenwert im Verein.

Und wie hat Ihre Frau reagiert? Immerhin sind Sie im September Vater geworden.
Sie hat schon mit mir darüber diskutiert, ihr ist bewusst, dass das zeitlich enorm herausfordernd wird. Aber in erster Linie freut sie sich für mich, sie weiß, was ich bisher investiert habe.

Apropos: Sie sind Teilnehmer des aktuellen UEFA-Pro-Lizenz-Kurses, wie soll sich das alles ausgehen?
Sollte ich in dieser Saison noch Präsenzzeiten haben, dann können wir das abdecken. Für die nächste Saison wird man das in der Zusammenstellung des Trainerteams berücksichtigen. Es wird aber eine gewaltige Herausforderung.

Herausfordernd werden auch die restlichen Spiele in der Qualirunde...
Wir sind spätestens seit der Tirol-Partie (Anm. 2:3) im Abstiegskampf, wir müssen so schnell wie möglich unsere Ideen, die wir haben, umsetzen. Es ist aber auch wichtig, dass wir mit Spaß und positiv an die Sache rangehen.

Im Herbst hatten Sie als Übergangstrainer offensiver spielen lassen, werden Sie das Konzept erneut abändern?
Mein Grundsatzphilosophie von Fußball ist völlig offensiv angelegt, jetzt kommt aber der Abstiegskampf dazu, da werden wir das Risiko etwas minimieren müssen.

Ihr Stellenwert im Innviertel ist sehr hoch, sie gelten als Liebling bei den Fans, genießen aber auch vom Verein volles Vertrauen. Erhöht das den Druck?
Es ehrt mich, dass ich mit den Vorschusslorbeeren rein gehe. Aber sie haben ja bereits gesehen wie ich arbeite, weshalb das Vertrauen auch da ist. Ich brauch mir nicht unnötig Druck machen.

Daniel Lemberger
Daniel Lemberger
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