13.04.2022 16:26 |

Einheitliche Regeln

Experten fordern Ende der Maskenpflicht im Handel

Die Omikron-Welle flacht weiter ab und damit werden die Rufe nach dem Ende der Maskenpflicht im Handel wieder lauter. Aktuell gilt in Österreich die Maskenpflicht noch in sämtlichen Innenräumen. Die bundesweite Verordnung dazu läuft jedoch am Karsamstag aus. Ob sie dann noch einmal verlängert wird, verhandelt die Regierung aktuell. 

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Vertreter für den Handel forderten am Mittwoch das Ende der Maskenpflicht. Vor allem auch für Mitarbeiter im Lebensmittelhandel. Laut Handelsobmann Rainer Trefelik spreche die epidemiologische Sichtweise klar für das Ende der Maskenpflicht im Handel. Die Abschaffung solle dabei auch für das Personal im Lebensmittelhandel gelten, um eine Ungleichbehandlung zu vermeiden.

Ähnlich argumentierte Christian Prauchner, Obmann des Lebensmittelhandels: Da die Neuinfektionen nun stark sinken würden und das Infektionsrisiko beim Lebensmitteleinkauf äußerst gering sei, sei eine Fortführung der Maskenpflicht für die Beschäftigten im Lebensmittelhandel nicht mehr zumutbar. Künftig solle man mehr auf „Eigenverantwortung“ setzen.

Ende der Maskenpflicht ab Ostern
Auch der Handelsverband forderte am Mittwochnachmittag das Ende der Maskenpflicht im gesamten Handel und das spätestens ab Ostern. Fast alle europäischen Länder hätten die Maskenpflicht in den Geschäften bereits aufgehoben, so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Von der Politik wünsche sich der österreichische Handel, dass es nach Ostern einheitliche Regeln für das ganze Land gibt. Ein rechtlicher Fleckerlteppich würde die Konsumenten bloß verwirren.

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Keinesfalls darf sich das Zuwarten im Sommer 2020 und im Sommer 2021 wiederholen, da jede negative Entwicklung der Gesundheitskrise die Effekte der realwirtschaftliche Ukraine-Krise weiter verschärfen würde.

Rainer Will, Handelsverband-Geschäftsführer

Handelsverband fordert Corona-Krisenplan
Zudem brauche es bereits jetzt den Startschuss für die Vorbereitungen, um möglichst krisensicher durch den Herbst und Winter zu kommen. „Keinesfalls darf sich das Zuwarten im Sommer 2020 und im Sommer 2021 wiederholen, da jede negative Entwicklung der Gesundheitskrise, die Effekte der realwirtschaftliche Ukraine-Krise weiter verschärfen würde. Planung und Transparenz ergeben Sicherheit und Zuversicht für alle“, erklärte Will. Der Handelsverband fordere daher jetzt die Ausarbeitung eines Corona-Krisenplans für den Herbst.

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