Münchner Urgestein

Müller-Rekord bei Bayern-Sieg gegen Augsburg

Etliche Bayern-Stars befinden sich nicht gerade in Topform. Neben den wankelmütigen Offensiv-Assen Leroy Sane und Serge Gnabry gilt das auch für Leistungsträger wie Joshua Kimmich oder Thomas Müller. Letzterer verzeichnete gegen Augsburg in seinem 411. Bundesliga-Spiel seinen 300. Sieg. So viele Erfolge mit einem Verein hat in der deutschen Topliga zuvor noch kein Spieler erreicht. „Ich hoffe, da kommen noch ein paar“, betonte Müller.

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Nur zwei Profis haben in der Bundesliga häufiger gewonnen: Müllers Teamkollege Manuel Neuer (313 Siege mit Schalke und Bayern) sowie Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn (310 Siege mit Karlsruhe und Bayern). Kimmich bejubelte in seinem 196. Erstligaspiel seinen 150. Sieg. So schnell hat diese Marke vor ihm nur sein früherer Bayern-Kollege Arjen Robben erreicht. „Man merkt, dass ich dann doch in der besten Mannschaft Deutschlands spiele“, meinte Kimmich. „Sonst wäre es nicht möglich gewesen, so viele Siege so schnell einzufahren.“

Leistungssteigerung nötig
Großen Schwung hat Bayern München für das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstag gegen Villarreal aber nicht aufgenommen. Der deutsche Fußball-Serienmeister mühte sich am Samstag in der Liga zu einem 1:0 gegen den FC Augsburg. Gegen die Spanier müssen die Münchner zu Hause ein 0:1 aus dem Hinspiel aufholen. Dafür sei eine Steigerung von „an die 60 bis 70 Prozent“ notwendig, meinte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann.

Die 90 Minuten gegen Augsburg stimmten Nagelsmann nur bedingt optimistisch. Erst ein glücklicher Hands-Elfmeter von Robert Lewandowski nach Videobeweis brachte im Finish die Entscheidung (82.). Den Sieg nahmen die Bayern aber gerne mit. Sie sind ihrem zehnten Meistertitel in Folge bei neun Zählern Vorsprung fünf Runden vor Schluss ein weiteres Stück näher. Nagelsmann: „Wir sind in einer Saisonphase, wo es nicht um Glamour geht, sondern um Punkte.“

Champions-League-Aus droht
Am Dienstag geht es um den Verbleib in der Königsklasse. Ein Aus gegen den Außenseiter aus Spanien, in der Liga nur auf Rang sieben, käme einer kleinen Blamage gleich. „Wir werden uns gegen Villarreal steigern müssen“, befand Mittelfeldmann Leon Goretzka. „Am Dienstag brennt hier die Hütte.“ Goretzka erhielt nach langen Hüftproblemen 57 Minuten wertvoller Spielpraxis, ehe er von ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer abgelöst wurde. Auch gegen Villarreal dürfte er beginnen.

Ihren Status in Europa müssen die Bayern allerdings am Dienstag beweisen. Eigentlich hätte auch Innenverteidiger Niklas Süle für den Showdown Spielpraxis sammeln sollen, der Hüne musste gegen Augsburg aber wegen leichten Fiebers passen. „Wir hoffen, dass es bei ihm bis Dienstag wieder geht“, erklärte Nagelsmann. Auch Abwehrkollege Lucas Hernandez fehlte wegen einer Oberschenkelprellung im Münchner Kader. „Bei ihm wird es reichen“, beruhigte der Bayern-Trainer.

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