Ski Alpin

Nach dem Grand Slam kam der erste Austro-Titel

Vorarlberg
26.03.2022 13:11

Österreichs neue Abfahrtsmeisterin heißt Franziska Gritsch! Die 25-jährige Tirolerin, die in dieser Saison die Europacupgesamtwertung für sich entscheiden konnte, setzte sich in der Silvretta Montafon bei der in zwei Läufen gefahrenen Sprintabfahrt nach über zwei Minuten Gesamtfahrzeit um gerade einem vier Hundertstel gegen ihre Landsfrau Stephanie Venier durch. Bronze holte sich Lokalmatadorin Vanessa Nußbaumer.

„Ich bin dankbar und froh, dass ich seit Mitte der Saison wieder so richtig ,on fire‘ bin“, strahlte die Söldnerin Franziska Gritsch mit der Sonnen in der Silvretta Montafon um die Wette, nachdem sich die 25-Jährige vier Hundertstel vor Stephanie Venier in der Abfahrt ihren allerersten Staatsmeistertitel holen konnte. „Schön, dass ich das endlich auch geschafft habe und ich das Thema abhaken kann“, grinst die Head-Pilotin. „Das mir das in der Abfahrt gelungen ist, ist fast ein bisschen witzig.“

Dass Gritsch eine perfekte Allrounderin ist und auch beim Riesentorlauf am Sonntag und dem Slalom am Montag zum Favoritenkreis gehört, hat sie in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, als sie im Februar auf dem Weg zum Europacupgesamtsieg Siege in der Abfahrt, dem Super-G, dem Riesentorlauf sowie im Slalom feierte und damit den Ski-Grand Slam perfekt machte. „Mir taugt die Abwechslung, ich war schon von klein auf eine Allrounderin“, verrät „Franzi“, die in der kommenden Saison im Weltcup wieder so richtig durchstarten will.

Das möchte auch Stephanie Venier, die nach einer durchwachsenen Saison mit ihrem zweiten Rang happy war. „Wenn mir vor zwei Monaten gesagt hätte, dass ich hier Zweite werde oder es generell wieder bei mir bergauf geht, hätte ich mir alle zehn Finger abgeschleckt“, gestand die Oberperfusserin, die nicht für Olympia nominiert worden war, Ende Februar aber mit Rang fünf in der Weltcupabfahrt von Crans Montana (Sz) wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gab.

Bronze holte sich - wie bereits im Vorjahr - die Vorarlbergerin Vanessa Nußbaumer (+0,75 Sekunden), die heuer ihre erste komplette Weltcupsaison bestritt und auch erstmals anschreiben konnte. „Im kommenden Winter habe ich keinen Fixplatz mehr“, erklärt die Head-Pilotin. „Das heißt, ich werde versuchen, mich über den Europacup und in Qualiläufen für weitere Weltcupstarts zu empfehlen.“ Hinter der viertplatzierten Tamara Tippler (St/+0,83) landeten mit Abfahrtsjuniorenweltmeisterin Magdalena Egger (+0,95) und Amanda Salzgeber (+1,12) zwei junge Vorarlbergerinnen.

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