26.03.2022 07:14 |

„Krone“-Kolumne

Terror in Jeddah: Sicherheit soll garantiert sein

„Krone“-Reporter Richard Köck schreibt in seiner Kolumne über den Terroranschlag nahe der Formel-1-Rennstrecke in Saudi-Arabien.

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Logisch, dass es nach dem Anschlag auf das Treibstofflager von Öl-Gigant „Aramco“ im Fahrerlager chaotisch zuging. Innerhalb kürzester Zeit fanden sich sämtliche Teammanager in einem Meeting-Raum ein, auch die Piloten waren einige Minuten zugegen. Dann kam die erste Nachricht: Die zweite Trainingssession, die für 20 Uhr angesetzt gewesen war, wird mit einer 15-minütigen Verspätung gestartet. Im Anschluss daran wurde ein weiteres Gespräch mit den Sicherheitsverantwortlichen anberaumt.

Als einer der ersten Protagonisten meldete sich Dr. Helmut Marko via ServusTV zu Wort. „Es hat ganz komisch begonnen. Zunächst hat sich Max (Verstappen) am Funk gemeldet und von einem intensiven Brandgeruch gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was passiert war“, erzählte Red Bulls Motorsportchef und schilderte: „Nach dem Training soll uns von den lokalen Behörden erklärt werden, ob man hier ein sicheres Rennen fahren kann, ohne Menschen zu gefährden. Ich glaube, dass der Grand Prix von diesen Terroristen bewusst ausgesucht worden war, um dadurch eine wesentlich größere Publicity zu bekommen.“

Wenig später berichtete Haas-Teamchef Günther Steiner erleichtert: „Es wurde uns zugesichert, dass wir hier sicher sind und fahren können.“

Richard Köck
Richard Köck
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