Melanie Balaskovics, Caritas-Direktorin im Burgenland, hat mit dem Land bereits Gespräche geführt. „Der Wille, das Tageszentrum weiterzuführen, ist von allen Seiten da“, so Balaskovics. „In welcher Form, müssen wir erst schauen. Dafür gibt es jetzt auch demnächst ein Treffen mit den Angehörigen, bei dem wir besprechen wollen, wie man sich eine gemeinsame Lösung vorstellen kann.“
Schwierige Situation
Die Situation ist Corona-bedingt auch für Tageszentren nicht einfach. Derzeit nehmen nur drei Klienten das Angebot in Neusiedl am See an. Das sind aber zu wenige, um kostendeckend arbeiten zu können. „Viele sind nicht mehr gekommen, weil sie krank geworden sind, dann waren die Altenheime für Externe wieder geschlossen“, erklärt die Caritas-Chefin. „Nach der Öffnung blieb die Frequenz weiter niedrig.“ Gemeinsam mit der Gemeinde möchte man nun Maßnahmen setzen, um wieder mehr Senioren ins Tageszentrum zu holen.
Wie es auf Dauer weitergehen wird, ist noch offen. Denn setzt das Land den Plan mit den Hauskrankenpflegestützpunkten im ganzen Land um, wird die Tagesbetreuung für Senioren mit großer Wahrscheinlichkeit dort durchgeführt.











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