„2021 hatte uns die Pandemie fest im Griff. Immer dann, wenn sich die Situation oder die Rechtslage geändert hat, erhöhte sich der Beratungsbedarf bei den burgenländischen Arbeitnehmern“, meinte AK-Präsident Gerhard Michalitsch bei der Präsentation der Vorjahresbilanz.
Von den AK-Juristen wurden 42.603 Anfragen im Arbeits- und Sozialrecht, der Insolvenzvertretung sowie im Lehrlings- und Jugendschutz behandelt. „Die Telefon- und Mail-Beratungen sind im Vergleich zur Zeit vor Corona um 43,5 Prozent gestiegen. Hinzu kommt, dass sich die Beratungen weitaus zeitintensiver gestalten als vor der Pandemie“, sagte Arbeitsrechtsexperte Martin Sugetich.
Sozialrecht und Insolvenz
In Summe konnte die AK rund zwölf Millionen für ihre Mitglieder herausholen. Der Großteil der erstrittenen Beträge, nämlich mehr als 5,7 Millionen, entfiel auf das Sozialrecht, rund fünf Millionen auf die Insolvenz. „In Arbeitsrechtsangelegenheiten wurden 1,3 Millionen an vorenthaltenen Löhnen und Gehältern erstritten“, sagte Sugetich.
Ganz oben auf der Liste der problematischen Branchen steht die Sparte Güterbeförderung/Kleintransport, gefolgt von Handel, Bau-Branche, Metallbereich sowie Hotel- und Gastgewerbe.









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