08.03.2022 15:59 |

Ski Alpin

ÖSV-Youngsters schürfen gleich doppelt nach Gold

Gleich zwei Entscheidungen warten am vorletzten Wettkampftag der Juniorenweltmeisterschaft in Panorama. Bei den Damen geht es im Slalom um Gold (1. DG: 17, 2. DG: 20.15 Uhr MEZ), bei den Herren tritt der Vorarlberger Lukas Feurstein zur Titelverteidigung im Riesentorlauf an (1. DG: 18.15, 2. DG: 21.30 Uhr MEZ).

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Mit der Silbermedaille im Teamevent durften sich mit Joshua Sturm und Lukas Passrugger endlich erstmals auch zwei ÖSV-Herren über eine Medaille bei den Juniorenweltmeisterschaften im kanadischen Panorama freuen. „Ich hoffe, dass ich den Schwung aus dem Teambewerb mitnehmen und im Riesentorlauf und im Slalom an diese Leistung anknüpfen kann“, sagt der 20-jährige Pitztaler Sturm, der heute mit Nummer 10 in den Riesentorlauf starten wird.

Bereits mit Nummer fünf geht Titelverteidiger Lukas Feurstein ins Rennen. Den gestrigen Teambewerb ließ der Vorarlberger aus, trainierte stattdessen Riesentorlauf. „Der Schnee sollte mir liegen und wenn ich endlich fehlerfrei bleibe, sollte schon etwas möglich sein“, erklärt der 20-Jährige, der 2021 vor dem Italiener Giovanni Franzoni – der in Panorama bereits Gold in der Abfahrt und in der Kombi sowie Bronze im Super-G holen konnte, triumphierte. Mit Nummer 17 geht Raphael Riederer an den Start. „Meine im Super-G erlittene Fersenprellung bereitet mir zwar noch Schmerzen, aber ich möchte es auf jeden Fall versuchen“, gibt sich der Niederösterreicher kämpferisch. Mit Startnummer 23 folgt Team-Vizeweltmeister Lukas Passrugger, der Kombi-Vierte Kilian Pramstaller hat Nummer 32.

Für die Damen steht heute der Slalom auf dem Programm. Der ist mit etlichen Läuferinnen besetzt, die bereits im Welt- bzw. Europacup für Furore gesorgt haben. Wie etwa der Deutschen Emma Aicher, die bei den Olympischen Spielen in Peking mit dem Team Silber hinter Österreich geholt hatte. Oder der Kroatin Zrinka Ljutic, die im Europacup sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom bereits Siege feiern konnte. Österreichs wohl heißestes Eisen, die vierfache Medaillengewinner von Panorama Magdalena Egger, kommt mit Nummer 14. „Der Slalomhang soll ordentlich steil sein“, weiß die Lecherin, die im Weltcupslalom von Levi (Fin) im November 2020 als 19. bereits Punkte holten konnte. „Ich bin schon ewig lang nicht mehr in richtig steilem Gelände Slalom gefahren. Darum heißt es gut besichtigen, einen Plan zu schmieden und den dann fokussiert durchzuziehen.“

Mit den beiden Tirolerinnen Valentina Pfurtscheller und Sophia Waldauf kommen heute zudem zwei ÖSV-Girls zu ihrem Debüt bei  Juniorenweltmeisterschaften. Die 19-jährige Stubaitalerin Pfurtscheller konnte in diesem Winter sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf im Europacup punkten und geht am Dienstag mit der Nummer 21 an den Start. Auch die 20-jährige Osttirolerin Waldauf punktete in dieser Europacupsaison bereits in beiden technischen Disziplinen. Das Highlight: ein fünfter Riesentorlaufrang beim Saisonauftakt in Hippach im Zillertal.

Die vierte ÖSV-Starterin wird die Vorarlbergerin Victoria Olivier sein, die bereits zu ihrem fünften Einsatz in Panorama kommt. Die 17-Jährige ist DIE große Überraschung der Titelkämpfe aus rot-weiß-roter Sicht und konnte mit Bronze im Super-G und als Mitglied des silbernen ÖSV-Teams bereits zwei Medaillen abräumen. Dass sie auch Slalom fahren kann, bewies sie im Europacup: In Meiringen-Hasliberg (Sz) schaffte sie es im Jänner als 18. erstmals in die Punkte.

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